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RUDOLF STEINER

Waldorfschulen - Fürs Leben lernen

Der Vater der Waldorfschulen ist Rudolf Steiner, der von 1861 bis 1925 lebte. Diese Schulform entstand nach dem Ersten Weltkrieg. Ziel der Waldorfschulen ist es, die Kinder ohne Druck zu unterrichten, daher gibt es kein Sitzenbleiben und zunächst keine Notenzeugnisse. Die Bewertung erfolgt schriftlich und etwa ab der 9. Klasse erhalten die Schüler dann zusätzlich auch Noten. Die ersten acht Jahre unterrichtet ein Klassenlehrer alle Grundfächer in Epochen. D.h. die Schüler können sich drei bis vier Wochen ganz intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen und in das jeweilige Fach wie Mathematik, Geschichte, Deutsch etc. eintauchen.

Bereits in der ersten Klasse werden Fremdsprachen unterrichtet, wobei statt Vokabeln Pauken über Lieder, Theaterstücke und kleine Spiele ein künstlerischer Zugang zur Sprache, ihrem Klang und der jeweiligen Kultur gewählt wird. So sollen die Schüler zunächst einfach nur ein Gefühl für die Sprache bekommen und beginnen dann etwa ab der 5. Klasse damit, grammatikalische Regeln, Rechtschreibung, Vokabeln etc. zu erlernen.

Bekannt sind Waldorfschulen besonders dafür, dass man dort seinen Namen tanzen lernt. Dabei handelt es sich um das Fach Eurythmie (übersetzt aus dem griechischen -schöner Rhythmus), in dem die Kinder sich selbst und ihren Körper gut kennen lernen. Wenn sie im Unterricht die Buchstabenlaute und Töne in Bewegungen übersetzen, dann wirkt das nicht nur harmonisierend und ausgleichend, sondern auch kräftigend. Andere künstlerische und handwerkliche Fächer wie Musik, Malen, Plastizieren, Metallarbeiten, Werken, Handarbeiten, Gartenbau und noch viele andere haben ebenfalls einen besonderen Stellenwert an Waldorfschulen. Sie fördern Kreativität, Geschicklichkeit und ästhetisches Bewusstsein sowie den individuellen Ausdruck der Persönlichkeit und die Identitätsbildung.

In den naturwissenschaftlichen Fächern stehen im Rahmen des sog. phänomenologischen Ansatzes zunächst Experimente im Mittelpunkt des Unterrichtes, die bei den Schülern die Grundlage für späteres erkenntnismäßiges Durchdringen und eigene Begriffsbildung darstellen.

Da an Waldorfschulen alle in dem jeweiligen Bundesland gängigen Abschlüsse inklusive Abitur abgelegt werden können, stehen den Schülern nach Abschluss der Schulzeit alle Wege offen. So kann die Waldorfschule für Eltern vor der Schulentscheidung als eine weitere Alternative für ihr Kind gesehen werden.

Mehr Information beim Bund der Freien Waldorfschulen unter www.waldorfschule.de

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