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Schwangerschaft

Teenagerschwangerschaft - weitreichende Folgen

Von einer Teenagerschwangerschaft spricht man dann, wenn die werdende Mutter jünger als 20 Jahre ist. Eine Teenagerschwangerschaft ist meist ungeplant, also ein Unfall. Die Teenagerschwangerschaft kann mit Komplikationen verbunden sein, da der Körper noch nicht die notwendige Reife erlangt hat. Es ist weder die psychische noch die soziale Entwicklung abgeschlossen. Eltern brauchen Erfahrung, die sie an die Kinder weitergeben können. Das ist bei den meisten Teenagern nicht der Fall. Durch eine Schwangerschaft im Teenageralter bleiben auch soziale Kontakte auf der Strecke. Eine Teenagerschwangerschaft kommt gar nicht so selten vor, denn Jugendliche sammeln immer früher ihre sexuellen Erfahrungen.

Sobald ein Teenager schwanger ist, braucht er Hilfe. In erster Linie sind die Eltern gefragt. Sie müssen das Kind unterstützen, egal wie es sich bezüglich des Kindes entscheidet. Ein gemeinsamer Gang zum Frauenarzt ist notwendig, die Mutter sollte jedoch mitgehen. Je nach Alter des Jugendlichen hat eine Schwangerschaft weitreichende Folgen. Schule oder Ausbildung können, aufgrund des Kindes nicht abgeschlossen werden. Betroffene Jugendliche können zusammen mit dem Vater des Kindes und auch den Eltern eine kostenlose Beratungsstelle aufsuchen. Dort wird gemeinsam nach einer Lösungsmöglichkeit gesucht. Ist es den Eltern der Schwangeren nicht möglich, sich um das Kleine zu kümmern, während die Mutter ihre Schule oder Ausbildung zu Ende bringt, besteht auch die Möglichkeit der Unterbringung in einem Mutter-Kind-Heim.

In dem Heim lernt die Mutter, wie sie mit ihrem Baby umgehen muss, sie ist auch in Kontakt mit etwa gleichaltrigen, die ebenfalls schon Mütter sind. Möchte der Teenager das Kind nicht, kann es zur Adoption freigegeben werden. Diesen einschneidenden Schritt sollte man sich aber gut überlegen, oft bereut man es nach einigen Jahren. Eine Abtreibung ist ebenfalls eine Alternative, die aber auch erst einmal überlegt werden muss. Der finanzielle Aspekt darf im Falle einer Teenagerschwangerschaft auch nicht vergessen werden. Die junge Mutter erhält Unterstützung vom Staat. Weiters müssen die Unterhaltsforderungen gegenüber dem Kindsvater geklärt werden.



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