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Entscheidung

Ist Entscheidungsfreudigkeit vorteilhaft?

Manchmal schieben wir notwendige Entscheidungen vor uns her, weil es uns schwer fällt, deren mögliche Folgen richtig einzuschätzen. In psychologischen Studien hat sich heraus gestellt, dass solche Situationen regelrecht krank machen können. Das Gefühl, gedanklich blockiert zu sein, sorgt für Stress. Verschiedene Techniken, bei denen man sich die eigenen Befürchtungen im Zusammenhang mit der eigenen Entscheidung genauer beleuchtet und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für deren Eintreffen untersucht, können dabei helfen, Entscheidungshemmnisse zu überwinden. Zwar bewundern wir Menschen, die scheinbar in der Lage sind, sich schnell und sicher für eine von mehreren Möglichkeiten zu entscheiden. Kluge Entscheidungen zu treffen, erfordert jedoch im Allgemeinen Zeit.

Jeder hat sicherlich schon einmal einen Entschluss bereut, den er voreilig gefasst hat. Wenn man nur wenig Zeit hat, wird das obere Stirnhirn, das für rationales Denken verantwortlich ist, lahm gelegt. Starke Gefühle wie Verliebtheit oder Eifersucht sowie der bei Zeitnot entstehende Stress engen das Denken ein, so dass man unfähig ist, abzuwägen und komplexe Schlussfolgerungen zu ziehen. Wenn man dem Gehirn dagegen Zeit lässt, um ein Problem zu analysieren, schaltet sich unsere Intuition ein. Unsere Erfahrungen und das gesamte erinnerungsfähige Bewusstsein werden dann zur Entscheidung heran gezogen. Darum wird geraten, wichtige Entscheidungen nicht übereilt zu treffen, sondern mindestens eine Nacht darüber zu schlafen. Wenn wir nicht mehr aktiv nachdenken sondern beispielsweise einen Spaziergang machen, werden Teile des Gedächtnisses aktiviert und alte Erfahrungen wirken auf den Entscheidungsprozess ein. Und plötzlich kommt der erleuchtende Gedanke und man weiß, wie man sich zu entscheiden hat. Dieser Prozesse sind wir uns bei der Entscheidungsfindung nicht bewusst - erst im Nachhinein wird einem klar, welche Gründe einen zu einem Entschluss bewogen haben.

Die meisten Entscheidungen, die wir zu treffen haben, erfordern zum Glück keine sorgfältige Abwägung. Beim Autofahren zum Beispiel sagt uns unsere Routine, wann wir in den nächsten Gang zu schalten haben. In gewissem Rahmen lässt sich eine solche Routine auch trainieren. Bei komplexeren Entscheidungen jedoch ist unsere Intuition ein wichtiges Hilfsmittel, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.

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