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Mobbing

Intrigen sind hinterhältig und bösartig

In der Literatur und in Kinofilmen oder Fernsehserien sorgen Intrigen für eine gewisse Würze bei der Handlung und faszinieren den Leser oder Zuschauer. Im Alltag und vor allem im Berufsleben kann man darauf aber getrost verzichten. Intrigen sind auch keinesfalls mit harmlosen Streichen zu vergleichen: sie werden geschmiedet, um anderen Personen gezielt Schaden zuzufügen, um sie in Verlegenheit zu bringen oder bloßzustellen.

Wenn Kollegen, Untergebene oder Vorgesetzte hinters Licht geführt werden, wird das im heutigen Sprachgebrauch häufig als Mobbing bezeichnet. Ganz gleich, welche Bezeichnung dafür benutzt wird, es ist eine böse und dunkle Energie, die oftmals auch schon als kriminell bezeichnet werden kann, welche Menschen dazu veranlasst, anderen mit allen erdenklichen Mitteln ein Bein zu stellen. Während beim Mobbing häufig noch nachvollzogen kann, wer mit welchen Mitteln Sabotage betreibt, gehen Intriganten subtiler und cleverer vor. Experten bestätigen, dass der Umgang am Arbeitsplatz im Allgemeinen unfreundlicher geworden ist und die Skrupel, einer anderen Person zu schaden, abgenommen haben.

Wer Intrigen schmiedet, achtet peinlich genau darauf, dass ihm seine Absichten nicht nachgewiesen werden können. So werden beispielsweise Gerüchte über Kollegen und Vorgesetzte nicht etwa direkt verbreitet, sondern immer, wenn die Rede von der betreffenden Person ist, auch im Guten, folgt eine Pause, ein Räuspern oder ein süffisantes Lächeln, das interpretiert wird als "wenn du bloß wüsstest". Das mag zunächst harmlos wirken, doch nicht selten werden aus solchen Angelegenheiten dramatische Verfeindungen zwischen Mitarbeitern. Für Unternehmen bedeutet dies, dass viel von der Energie, die eigentlich für die Produktivität der Firma verwendet werden sollte, in Anfeindungen und Täuschungsmanöver gesteckt wird. Auch, wenn Konflikte oft auf banalen Ursachen beruhen - die daraus entstehenden Streitigkeiten können beträchtlichen Schaden anrichten. Dabei sind die betreffenden Mitarbeiter nicht die einzigen, die dafür verantwortlich zu machen sind, dass solche verfahrenen Situationen sich entwickeln können. Die Unternehmenskultur und insbesondere die Frage, wie mit Denunziationen umgegangen wird, sind ebenfalls entscheidend dafür, ob potentielle Intriganten sich ermutigt fühlen, ihr Machwerk zu treiben.

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