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Wenn Eltern leiden

ziehen sie die Kinder oft mit hinein.

Kinder von Eltern, die an Burnout leiden, sind weit häufiger als ihre Alterskollegen ebenfalls vom Burnout betroffen. Eine alarmierende Studie der DAK zeigt, dass der Schulstress unter Jugendlichen weit verbreitet ist. Jeder Dritte klagt über Probleme wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafprobleme und Gereiztheit.

Der übertriebene Ehrgeiz der Eltern verschlimmert die Situation des Öfteren, weil außerhalb der Schule keine Erholungspausen den Jugendlichen eingeräumt werden.

Eltern mit eigenem Burnout widmen den Kindern weniger Aufmerksamkeit und haben oft einen negativen Erziehungsstil. Das Burnout-Syndrom ist bei Jugendlichen gleich wie bei Erwachsenen. Es ist immer eine Folge von chronischem Stress.

Aufgepasst bei den ersten Anzeichen bei sich selbst und seinen Kindern. Bei ihnen zeigt sich das meistens an einem deutlicher Leistungsabfall in der Schule, oder dem Verlust des Interesses, der Antriebslosigkeit, Depressionen oder psychosomatische Beschwerden.

Zu Hause ist eine offene Atmosphäre sehr wichtig. Ist man als Elternteil unfähig, auf das eigene Kind einzugehen, so sollte man unbedingt etwas für sich selbst tun.

Es ist nie eine Schande, sich Hilfe von Freunden, Lehrern oder Psychologen zu holen. Schlimm ist es nur, wenn man andere mit in den Burnout reißt.

Quelle: Johannes Pernsteiner | pressetext.deutschland

Burnout  Jugendliche  Depression  Kinder 

2010-1-27

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