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Was ist los mit Mama?

Wenn Mutter oder Vater Drogen nehmen, leiden die Kinder, denn sie verstehen nicht, was mit ihren Eltern los ist.

Schlimmer noch - häufig geben sie sich selbst die Schuld. Sie schämen sich bei anderen für das Elternteil und die Familiensituation. Baden Württemberg wird in diesem Bereich nun richtig aktiv und bietet den Kindern und Jugendlichen vorbildlich und gezielt Unterstützung an. Die wird dringend benötigt, denn die betroffenen Kinder sind sehr oft mit der Beantwortung der quälenden Fragen ganz auf sich alleine gestellt. Sie entwickeln dadurch Verhaltensmuster, die sie zudem überfordern. Im Wunsch die Familie zu stärken, übernehmen sie elterlichen Aufgaben, denen sie nicht gerecht werden können.


Das Projekt "ECHT STARK!? zeigt ihnen, dass sie nicht mehr alleine mit ihren Problemen sind und zeigt ihnen, dass es sowohl für sie wie für die Eltern Hilfe gibt.

Im Raum Ulm und Alb-Donau leben einer Schätzung nach etwa 1.000 Kinder mit sucht- oder psychisch kranken Eltern. In Gruppenarbeit und altersgerecht werden die Themen aufgearbeitet Auch sind ausführliche Gespräche mit den Eltern geplant.
Wenn Eltern diese Hilfe annehmen, zeigen sie damit große Stärke. Es ist ein wichtiger Schritt gemeinsam als Familie der Sucht und ihrer Bewältigung zu begegnen.

Niedergelassene Ärzte und die Jugendämter stellen den Kontakt zum Projekt gerne her.

Quelle: Petra Schultze | Informationsdienst Wissenschaft

Eltern  Drogen  Kinder 

2010-3-8

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