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Genau diese Substanz weist jedoch weltweit die höchste Missbrauchsrate auf. Dennoch war bisher unklar gar umstritten, ob und wie diese süchtig macht, gleichwohl das Risiko der Gewöhnung bei regelmässiger Einnahme der Arzneimittel bereits hinreichend bekannt ist.
Wie Heroin, Haschisch und andere Drogen lösen diese Schlaf- und Beruhigungsmittel im Hirn Veränderungen aus, die zu einer Entfesselung des Belohnungssystems und damit zu zwanghaftem Suchtverhalten führen.
Weil die momentan auf dem Markt erhältlichen Medikamente (mit wenigen Ausnahmen) sich aufgrund des Wirkstoffs an alle Rezeptoren im Hirn binden, wirken sie sich auch vielfältig aus: Sie heben Angstzustände auf, lösen epileptische Muskelkrämpfe und fördern den Schlaf - aber machen aber eben auch gleichzeitig süchtig.
Die Forschenden haben nun aufgedeckt, dass die süchtig machende Wirkung der Substanz aber nur von einer einzigen Untereinheit der Rezeptoren abhängt. Aufgrund dieses Resultats könnte, bei Meidung dieser Untereinheit der Rezeptoren nun die Entwicklung von angstlösenden, aber nicht süchtig machenden Wirkstoffen generell möglich sein.
Vor allem die von Ängsten geplagten Menschen könnten davon profitieren, denn sie sind auch besonders suchtgefährdet.
Michael Fiala Quelle: | pressetext Focusthema Pharma
Sucht durch Schlaf- und Beruhigungsmittel
Die häufig eingenommenen Schlaf- und Beruhigungsmittel wie beispielsweise Valium, Dalmadorm oder Temesta basieren auf Benzodiazepine als Wirkstoff.Genau diese Substanz weist jedoch weltweit die höchste Missbrauchsrate auf. Dennoch war bisher unklar gar umstritten, ob und wie diese süchtig macht, gleichwohl das Risiko der Gewöhnung bei regelmässiger Einnahme der Arzneimittel bereits hinreichend bekannt ist.
Wie Heroin, Haschisch und andere Drogen lösen diese Schlaf- und Beruhigungsmittel im Hirn Veränderungen aus, die zu einer Entfesselung des Belohnungssystems und damit zu zwanghaftem Suchtverhalten führen.
Weil die momentan auf dem Markt erhältlichen Medikamente (mit wenigen Ausnahmen) sich aufgrund des Wirkstoffs an alle Rezeptoren im Hirn binden, wirken sie sich auch vielfältig aus: Sie heben Angstzustände auf, lösen epileptische Muskelkrämpfe und fördern den Schlaf - aber machen aber eben auch gleichzeitig süchtig.
Die Forschenden haben nun aufgedeckt, dass die süchtig machende Wirkung der Substanz aber nur von einer einzigen Untereinheit der Rezeptoren abhängt. Aufgrund dieses Resultats könnte, bei Meidung dieser Untereinheit der Rezeptoren nun die Entwicklung von angstlösenden, aber nicht süchtig machenden Wirkstoffen generell möglich sein.
Vor allem die von Ängsten geplagten Menschen könnten davon profitieren, denn sie sind auch besonders suchtgefährdet.
Michael Fiala Quelle: | pressetext Focusthema Pharma
Schlafmittel Beruhigungsmittel Sucht
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