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Stressjob Chef

Trotz der Vorteile ihrer Position haben Führungskräfte eine große Anfälligkeit für psychosomatische Leiden. Die Last der Verantwortung begünstigt insbesondere Migräne und Magengeschwüre.

Vorgesetzte haben meistens die interessantere Arbeit und verdienen besser.
Aber das ist kein Garant für Erfüllung in der Arbeit, weniger Stress und eine bessere Gesundheit. Die Führungsposition geht mit der Unterwanderung des Privatlebens durch die Berufsaufgaben einher. Vor allen Dingen die durchgängige Erreichbarkeit zerstört das Privatleben.

Die frei verfügbare Zeit eines Berufstätigen liegt heute durchschnittlich bei sechs Stunden pro Tag. Bei Führungskräften sind es nur 3,5 Stunden.
Durch moderne Technologien wie Handy, Palms und E-Mail werde das Abschalten zunehmend schwierig, was seinen Tribut fordere.
Das trifft vor allen Dingen das mittlere Management und in dieser Gruppe sind Migräne, Magengeschwüre, Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen sehr häufig.

In Zeiten der Industrialisierung standen vollgefressene Direktoren an der Spitze der Gesellschaftspyramide, deren Grundlage ausgezehrte Arbeiter bildeten. Heute ist es genau umgekehrt: Oben die gestylten und körperbewussten Führungskräfte, die oft an psychosomatische Beschwerden leiden. Unten stehen Arbeiter, die durch den ungesunden Lebensstil ständig an Körperfülle zunehmen.

Quelle Johannes Pernsteiner : pressetext.austria

Führungskraft  Migräne  Magenschmerzen  Work Life Balance 

2009-11-6

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