ZURÜCK
NEWS

Selbstmord

Die Zahl der Suizide hat sich in Deutschland seit 1980 mehr als halbiert.

Erstaunlich ist jedoch, dass mit 9400 Toten im Jahr 2007 die Selbstmordrate aber immer noch deutlich über der Zahl der Verkehrstoten 5170 liegt.

In Bayern und Sachsen bringen sich mehr Menschen um.

Die regionale Unterschiede und räumliche Muster zeichnen sich an Deutschlandkarte des Leibniz-Instituts für Länderkunde ab. Hier erreichbar unter http://aktuell.nationalatlas.de

Die Wahrscheinlichkeit eines Suizids hängt von unterschiedlichen Faktoren ab:
Geschlecht, Alter, sozialen Kontakten, Depressionen und Suchtkrankheiten.

Besonders auffällig ist, dass Männer eine drei Mal höhere Mortalitätsrate gegenüber den Frauen haben. Ein deutlicher Zusammenhang besteht außerdem zwischen Familienstand und Suizidwahrscheinlichkeit: Geschiedene nehmen sich häufiger das Leben als Verheiratete, die die niedrigsten Suizid- und Suizidversuchsraten aufweisen. Auch ist ein signifikanter Zusammenhang mit bestehender Arbeitslosigkeit festgestellt worden.

Sachsen-Anhalt hat heute die niedrigste Sterblichkeit durch Selbsttötung.

Quelle: Dr. Peter Wittmann | Informationsdienst Wissenschaft

Suizid  Tote 

2010-2-7

0 Kommentare

Kommentieren