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Bei Migräneattacken ist es anders, denn in der Schwangerschaft haben zwei Drittel der Frauen deutlich weniger Migräneanfalle und bei manchen bleiben die Attacken sogar ganz aus.
Diese Besserung beruht auf die hormonell bedingten Änderungen der Aktivität der Hirnrinde.
Durch elektrophysiologische Untersuchungen der Hirnströme kann gemessen werden, ob die Gehirnrinde wiederkehrende Reize zunehmend "ausblendet". Bei einer verminderten Ausblendfähigkeit stört schon ein regelmäßig tickender Wecker bei Nacht. Reagiert die Hirnrinde normal, blendet sie das Ticken des Weckers einfach aus und das Geräusch des tickenden Weckers wird als weniger störend empfunden.
Frauen, die unter Migräne leiden, spüren dass sie ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft deutlich weniger Migräneanfälle als gewöhnlich erleiden.
Die Wissenschaftler können das bestätigen, dass sich schwangeren Migränepatientinnen im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht von der Gruppe der Gesunden, die keine Migräne kennen unterschieden. Dagegen waren vier Wochen nach der Entbindung bereits wieder deutliche Unterschiede zu messen.
Der Grund für die verbesserte Ausblendung während der Schwangerschaft könnte darin liegen, dass während der Schwangerschaft weniger Schwankungen der Hormonspiegel auftreten als während des monatlichen Zyklus.
Quelle: Rita Wilp | Informationsdienst Wissenschaft
Schwanger und Migräne
Eine Schwangerschaft verändert vieles und manches wird für die Frauen eher beschwerlich.Bei Migräneattacken ist es anders, denn in der Schwangerschaft haben zwei Drittel der Frauen deutlich weniger Migräneanfalle und bei manchen bleiben die Attacken sogar ganz aus.
Diese Besserung beruht auf die hormonell bedingten Änderungen der Aktivität der Hirnrinde.
Durch elektrophysiologische Untersuchungen der Hirnströme kann gemessen werden, ob die Gehirnrinde wiederkehrende Reize zunehmend "ausblendet". Bei einer verminderten Ausblendfähigkeit stört schon ein regelmäßig tickender Wecker bei Nacht. Reagiert die Hirnrinde normal, blendet sie das Ticken des Weckers einfach aus und das Geräusch des tickenden Weckers wird als weniger störend empfunden.
Frauen, die unter Migräne leiden, spüren dass sie ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft deutlich weniger Migräneanfälle als gewöhnlich erleiden.
Die Wissenschaftler können das bestätigen, dass sich schwangeren Migränepatientinnen im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht von der Gruppe der Gesunden, die keine Migräne kennen unterschieden. Dagegen waren vier Wochen nach der Entbindung bereits wieder deutliche Unterschiede zu messen.
Der Grund für die verbesserte Ausblendung während der Schwangerschaft könnte darin liegen, dass während der Schwangerschaft weniger Schwankungen der Hormonspiegel auftreten als während des monatlichen Zyklus.
Quelle: Rita Wilp | Informationsdienst Wissenschaft
Schwangerschaft Migräne Hirnrinde
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