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Das verunreinigte Saatgut wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen ausgesät. Einzig das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat nun freiwillig bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde.
Baden-Württemberg, wo rund 90 Landwirte mit insgesamt etwa 640 Hektar von dem Saatgut-Skandal betroffen sind, verweigert die Informationen. In den vergangenen Jahren konnten Greenpeace und Bioland die Veröffentlichung betroffener Flächen nur über den Klageweg erreichen.
Zwar haben alle Bundesländer angeordnet, die Maispflanzen zu vernichten, sie geben aber nicht die betroffenen Flächen bekannt gegeben. Die Forderung von Greenpeace und Bioland ist, dass die betroffenen Bundesländer jetzt veröffentlichen müssen, wo der illegale Gen-Mais ausgesät wurde. Nur so können sich benachbarte Landwirte, Imker und Gärtner darüber informieren, ob ihnen ein Schaden droht.
Die Flächen sollten zudem im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für jeden zugänglich eingetragen werden. Nur so ist Transparenz zu erreichen. Die Die EU-Regelung der Nulltoleranz muss Bestand haben. Danach darf Saatgut nicht vermarktet werden, wenn es auch nur minimale Spuren von nicht zugelassenen Gentech-Sorten enthält. Bioland und Greenpeace fordern, dies mit Nachdruck.
Quelle Stephanie Töwe Greenpeace und Gerald Wehde Bioland
Saatgut Skandal
Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium stellte Mitte April fest, dass gentechnisch verändertes Maissaatgut, das nicht zugelassen wurde im Umlauf ist. Solches Saatgut ist in der EU nicht zum Anbau zugelassen. Nach einer Vereinbarung aller Bundesländer sind die Ergebnisse der regelmäßig im Frühjahr durchgeführten Saatgutproben bis zum 31. März zu veröffentlichen. Durch die verzögerte Bekanntgabe im April wurde dann das kontaminierte Saatgut aus Niedersachsen nicht mehr rechtzeitig aus dem Handel genommen und stattdessen in sieben weitere Bundesländer ausgeliefertDas verunreinigte Saatgut wurde in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen ausgesät. Einzig das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat nun freiwillig bekannt gegeben, wo dieses Jahr gentechnisch verunreinigtes Maissaatgut ausgesät wurde.
Baden-Württemberg, wo rund 90 Landwirte mit insgesamt etwa 640 Hektar von dem Saatgut-Skandal betroffen sind, verweigert die Informationen. In den vergangenen Jahren konnten Greenpeace und Bioland die Veröffentlichung betroffener Flächen nur über den Klageweg erreichen.
Zwar haben alle Bundesländer angeordnet, die Maispflanzen zu vernichten, sie geben aber nicht die betroffenen Flächen bekannt gegeben. Die Forderung von Greenpeace und Bioland ist, dass die betroffenen Bundesländer jetzt veröffentlichen müssen, wo der illegale Gen-Mais ausgesät wurde. Nur so können sich benachbarte Landwirte, Imker und Gärtner darüber informieren, ob ihnen ein Schaden droht.
Die Flächen sollten zudem im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für jeden zugänglich eingetragen werden. Nur so ist Transparenz zu erreichen. Die Die EU-Regelung der Nulltoleranz muss Bestand haben. Danach darf Saatgut nicht vermarktet werden, wenn es auch nur minimale Spuren von nicht zugelassenen Gentech-Sorten enthält. Bioland und Greenpeace fordern, dies mit Nachdruck.
Quelle Stephanie Töwe Greenpeace und Gerald Wehde Bioland
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