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Neuer Fairtrade-Code verbessert Verbraucherinformation

Die Organisation TransFair hat anlässlich der Nürnberger Naturwarenmesse BioFach 2009 ihr neues Projekt ?Fairtrade-Code? vorgestellt. Konsumenten finden auf Produkten jetzt eine Zahlenkombination, die sie im Internet auf www.transfair.org eingeben können. So begeben sie sich auf eine virtuelle Reise vom Ladenregal bis zum Produzenten in den Anbauländern. Interessierte werden hier mit allen Informationen rund um das Produkt versorgt. Zu finden sind solche Codierungen bisher auf Produktpackungen der Firmen, Davert, Eosta und Darboven. TransFair hofft, dass in Zukunft weitere Partnerfirmen ihre Produkte mit einem ?Fairtrade-Code? auszeichnen, damit man Verbrauchern den Fairen Handel noch transparenter machen könne.

Hintergrund des Projekts ?Fairtrade-Code? ist die Tatsache, dass viele fair gehandelte Produkte - wie Fruchtsäfte, Honig oder Zucker ? immer noch aus konventioneller Produktion stammen. Fairtrade ist kein Bio-Siegel. Umweltstandards spielen zwar eine wichtige Rolle, der Fokus liegt aber auf sozialen Aspekten. Bei Fairtrade ist der biologische Anbau keine Voraussetzung, da sonst viele Produzenten ausgeschlossen würden. Nach Auskunft von TransFair bietet der Weltmarkt vielen Produzenten bisher nicht die notwendigen Bedingungen, von Anfang an auf Bio zu setzen.

Annähernd alle Fairtrade-Früchte sind jedoch schon Bio-zertifiziert. Bei Kaffee und Tee sind es 67 Prozent, bei Schokolade 78 Prozent der Produkte. Die Produzenten erhalten neben den Fairtrade-Preisen und den Prämien einen zusätzlichen Aufschlag für ihre Bioprodukte. TransFair bietet zudem kostenlose Beratung während des Umstellungsprozesses an.

Quelle: transfair.org

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2009-3-12

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