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Monogamie und Treue

Wer hat die Monogamie "erfunden"? Das ist und bleibt der Menschheit ein Rätsel. Es ist kein Ding der Neuzeit, denn in den Gesetzen der Babylonier also 1800 vor Christus war die Polygamie schon verboten.
Manche Paare kommen aus Liebe zusammen, andere wegen materieller Vorteile oder aufgrund einer Schwangerschaft. Welche Motive auch ausschlaggebend sind, Forscher sehen in einer monogamen Beziehung deutliche Vorteile für beide Partner.
Sie meinen, dass die Männer in einer monogamen Beziehung im Vertrauen bestärkt werden, dass die gemeinsamen Kinder ihre Erben sind und Frauen wiederum felsenfest davon überzeugt seien, dass die Nachkommen Vorteile aus so einem "gesicherten" Erbe ziehen.
Wer vom Land ist kennt die Ergebnisse der jüngsten wissenschaftlichen Forschung aus der eigenen Familiengeschichte: Denn Monogamie ist nach Ansicht der Forscher beispielsweise dann für die Partner besser, wenn das Land zum Anbau knapp ist. Es ist zu risikoreich, wenig Land unter vielen Nachkommen aufzuteilen. Das ist einfach unklug.

Auch heute besetzt die Treue noch den oberster Platz auf der Partnerwunschliste.
In der Realität halten Ehen aber durchschnittlich nur 9,2 Jahre und die Untreue ist häufig der eigentliche Trennungsgrund.

Seine Lebensentwürfe sollte man also deutlich entspannter angehen, das Modell Lebensabschnittspartner sieht mancher Zukunftsforscher als zeitgemäß an.
Das bedeutet auch, dass Menschen zwischendurch häufiger Singles sein werden um sich erneut auf die Suche zu begeben. Das wiederum erhöht die Chance auf ein neues Glück für alle die bereits liiert sind.

Quelle: Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria

Monogamie  Beziehung Treue  Polygamie 

2010-1-25

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