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Gewohnheit gefährdet Autofahrer

Autofahrer machen häufig schwere Fehler auf Strecken, die sie besonders gut kennen.

Warum das so ist, zeigt das Ergebnis einer Studie:
Das Gehirn eines Autofahrers beim Lenken auf unbekannten Strecken reagiert wesentlich stärker als auf bekannten Strecken. Wird eine Fahrtroute sogar zur Gewohnheit, dann ist die Aktivität des Gehirns maßgeblich reduziert. Das gilt sowohl für die erfahrenen und unerfahrenen Autofahrern. Der Fahrer steuert sein Auto also ohne sich mehr bewusst zu orientieren.

Autofahrerinnen und Autofahrern sollten sich dies vor Fahrtantritt immer vergegenwärtigen, die Gefahren lauern just auf den scheinbar bekannten und harmlosen Strecken .Es ist wichtig sich immer dann ganz besonders zu konzentrieren und die Aufmerksamkeit bewusst zu schärfen.

86 % aller Verkehrsunfälle sind auf das Fehlverhalten des Fahrers zurückzuführen;
junge Erwachsene sind mit Abstand am stärksten gefährdet. Die meisten Unfälle passieren wochentags während des Berufsverkehrs.
Beschäftigte des Backgewerbes verunglücken mehr als dreimal häufiger als andere Erwerbstätige, was offensichtlich mit ihrem frühen Arbeitsbeginn in Zusammenhang steht.

Quelle: Gabriele Rutzen | Informationsdienst Wissenschaft

Autofahren  Gewohnheit  Verkehrsunfall 

2010-3-9

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