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Gen Milch ist out - Hipp ist Vorreiter

Baby- und Schulmilch wurden von Greenpeace untersucht, welche Milch geben wir unserem Nachwuchs?

Umsichtige Menschen lehnen Gentechnik im Essen ab. Die Freisetzung von Gentechnik auf unseren Feldern gefährdet die Umwelt. Neue Untersuchungen belegen, dass durch den Einsatz von Gen-Soja sogar noch mehr Gift gespritzt wird. Der Soja, gängiges Futter für das deutsche Vieh wird von weither überwiegend aus Südamerika eingeführt. Etwa 70 Prozent der weltweiten Produktion sind zudem gentechnisch verändert.
Es liegt in der Hand des europäischen Handels, dieses positiv zu beeinflussen, indem er eine andere gentechnikfreie Qualität stärker nachfragt. Bioprodukte werden stets ohne Gentechnik auch ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt.

Greenpeace gibt den Eltern Orientierung und veröffentlicht einen neuen Einkaufsratgeber. Er ist kostenlos erhältlich unter http://www.greenpeace.de/milch-fuer-kinder
Greenpeace bewertete insgesamt 55 Hersteller

Bei der Babynahrung ist und bleibt Hipp klarer Vorreiter und verwendet konsequent kein Futter, das auf Gentechnik basiert. Humana, will auch wesentliche Teile des Angebots umstellen. Bei Nestlé und Milupa ist die Gentechnik im Kuhfutter leider weiterhin Standard.

Bei Schul- und Trinkmilch gehen unter anderen "Landliebe" von FrieslandCampina und Ehrmann/Saliter mit der Schulmilch "Creck" mit gutem Beispiel voran.

Der Einsatz von Gen-Pflanzen ist laut Greenpeace bei der Schulmilchmarke "Joe Clever", des Herstellers Vogtlandmilch, ebenso wahrscheinlich wie bei Milch von "Bärenmarke" von Hochwald und der populären Marke "Weihenstephan" von Müllermilch

Quelle: Michael Hopf, Greenpeace

Milch  Gen  Babynahrung  Trinkmilch 

2010-2-26

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