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Der Rotweinboom schwächt ab

Die Deutschen trinken insgesamt weniger Wein. Insbesondere bei guten Tropfen aus den heimischen deutschen Anbaugebieten ging der Absatz im vergangenen Jahr zurück.

Der deutsche Weinmarkt konnte dennoch aufgrund besserer Erlöse insgesamt im Vergleich zu 2008 ein Umsatzplus von 1,2 Prozent erzielen. Beigetragen hat die nachgewiesene Verlagerung des Außer-Haus-Konsums in Richtung In-Haus-Konsum.

Hier werden alle Weinverkäufe zusammengezählt wie Lebensmittelhandel, Discounter, Fachhandel und Winzer.

Die deutschen Weine schwächelten deutlich - mit einem Minus von 4,5 Prozent. Im Lebensmittelhandel wir der Liter im Schnitt zu einem Preis von 2,81 Euro angeboten. Beim Winzer und im Fachhandel liegt der Liter mittlerweile bei 5,65 Euro.

Die deutschen Erzeuger bleiben trotz dieses Rückgangs mit Abstand Marktführer. An zweiter und dritter Stelle stehen Frankreich und Italien, beide mit jeweils 13 Prozent Marktanteil sowohl am Umsatz wie den Absatzmengen.

Der Rotweinboom der vergangenen Jahre scheint sich allmählich abzuschwächen. Es wurde zwar 2009 mit einem Anteil von 51 Prozent am Gesamtabsatz immer noch mehr Rot- als Weißwein eingekauft. Der Rotweinanteil ging aber um zwei Prozent zugunsten des Weißweins zurück.


Quelle : Proplanta

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2010-3-1

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