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Seit kurzem ist wieder ein Rückgang der geschlechtsreifen Heringe zu beobachten. In den 90er Jahren galten die Bestände bereits als überfischt, hatten sich dann jedoch von diesem niedrigen Niveau wieder gut erholt.
Nun haben Forscher herausgefunden, dass die Bestandsschwankungen von heute und einst, wesentlich stärker als bislang vermutet auf eine Kombination aus Fischereiaktivität und Klimaänderungen im Nordatlantik zurückzuführen sind. Ein auf Nachhaltigkeit abzielendes Fischereimanagement wird sich daran orientieren müssen um erneute Einbrüche bereits vor der Anbahnung aktiv zu verhindern.
Der jetzt stärker werdende Bestandsrückgang geschieht, obwohl die vorhandenen Heringe genügend Eier produzieren. Diese wachsen aber nicht mehr in ausreichender Stückzahl über das Larvenstadium hinaus, sodass zu wenige Heringe bis zur Geschlechtsreife gelangen.
Die Forscher konnten nachweisen, dass der Einbruch aus den 70-iger Jahren, anders als bisher angenommen, nicht allein durch Überfischung verursacht wurde, sondern eben auch durch eine Kombination von Klimaeinfluss und Überfischung.
Ein verantwortliches Fischereimanagement muss den Fischereidruck frühzeitig an derartige Veränderungen der Umwelt anpassen. Nur so haben die Fische und Fischer Chancen.
Quelle Dr. Michael Welling |: Informationsdienst Wissenschaft
Der Nordsee Hering
Der Hering zählt für die Nordseefischer traditionell zu den sehr wichtigen Arten. Er ist besonders reich an Vitamin B12 und Vitamin D. Die Deutschen lieben ihn.Seit kurzem ist wieder ein Rückgang der geschlechtsreifen Heringe zu beobachten. In den 90er Jahren galten die Bestände bereits als überfischt, hatten sich dann jedoch von diesem niedrigen Niveau wieder gut erholt.
Nun haben Forscher herausgefunden, dass die Bestandsschwankungen von heute und einst, wesentlich stärker als bislang vermutet auf eine Kombination aus Fischereiaktivität und Klimaänderungen im Nordatlantik zurückzuführen sind. Ein auf Nachhaltigkeit abzielendes Fischereimanagement wird sich daran orientieren müssen um erneute Einbrüche bereits vor der Anbahnung aktiv zu verhindern.
Der jetzt stärker werdende Bestandsrückgang geschieht, obwohl die vorhandenen Heringe genügend Eier produzieren. Diese wachsen aber nicht mehr in ausreichender Stückzahl über das Larvenstadium hinaus, sodass zu wenige Heringe bis zur Geschlechtsreife gelangen.
Die Forscher konnten nachweisen, dass der Einbruch aus den 70-iger Jahren, anders als bisher angenommen, nicht allein durch Überfischung verursacht wurde, sondern eben auch durch eine Kombination von Klimaeinfluss und Überfischung.
Ein verantwortliches Fischereimanagement muss den Fischereidruck frühzeitig an derartige Veränderungen der Umwelt anpassen. Nur so haben die Fische und Fischer Chancen.
Quelle Dr. Michael Welling |: Informationsdienst Wissenschaft
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