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Das Idealbild

Mit Blick auf den Frühling beginnt eigentlich jedes Jahr aufs Neue das Streben nach der Idealfigur. Das Ideal der Frau ist immer präsent in Zeitschriften, im Fernsehen oder auf Plakaten. Idealbilder sind sehr wichtig für uns, sie spornen uns an. Aber es gibt auch die Kehrseite der Medaille. Die Diplompsychologin Ines Imdahl erklärt: " Haben wir eins erreicht, suchen wir uns ein neues. Die Gesellschaft und auch die Medien greifen das auf, was in uns steckt: das Streben nach Vollkommenheit?

Das klingt nach Stress umso mehr noch wenn der Körper einer Frau erst dann vollkommen ist, wenn er extrem dünn und durchtrainiert und ohne jeglichen Makel ist.
So eine Frau beschäftigt sich dann nur mit ihrem Körper, den ganzen Tag um dies Ziel zu erreichen. Das hat genügend Suchtpotential. Die normale Frau kann sich das nicht leisten, dafür hat sie aber auch noch anderes im Kopf und meistens auch am Herzen,

Nina Ruge, ist Beiratsmitglied der Initiative Zukunft Ernährung, Die Initiative möchte einen gesünderen Umgang mit dem eigenen Körper fördern. Frau Ruge kennt aus Erfahrung den kritischen Blick von Anderen. Um sich von dem öffentlichen Diktat zu befreien, hat sie sich für ihren ganz eigenen Weg entschieden. Dabei spielen eine gesunde Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle. Sie möchte gerne den anderen Frauen Vorbild sein, um ihnen zu vermitteln, dass Idealbilder niemanden glücklich machen. Diesem Druck sollte man sich nicht aussetzen.
Etwas kürzere Beine, ein rundlicher Po - der Rest ist aber knackig, glücklich und gesund. Sie regt auf jeden Fall dringend dazu an keinen Gedanken auf etwas zu verschwenden, was nicht zu ändern ist und sich nicht diesem äußeren Zwang der Ideale ergeben.



Quelle :Carolin Lembeck - Initiative Zukunft Ernährung

Idealbild  Sucht  Diäten 

2010-2-27

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