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Der Versuchsaufbau :
Gehirngeschädigte Patienten und freiwillige Gesunde wurden gebeten sich vorzustellen, sie spielten Tennis, während gleichzeitig ihr Gehirn in der Magnet-Resonanz-Tomographie gescannt wurde. Bei den Gesunden wurde eine Aktivität des Gehirns in einem Bereich aufgezeichnet, der mit Bewegungen im Zusammenhang steht.
Die gleiche Aktivität konnte aber auch bei vier der 23 gehirngeschädigten Patienten beobachtet werden, bei denen man bis zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen war, sie haben kein Bewusstsein.
Einem Belgier, der vor sieben Jahren bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden war, stellten die Ärzte dann einer Reihe von Fragen. Es gelang ihm, mittels seiner Gedanken mit "Ja" und "Nein" zu antworten. Er wurde beispielsweise gebeten, motorische Vorstellungen wie ein Tennisspiel als "Ja" und räumliche Vorstellungen wie ein Schlendern in den Straßen als ein "Nein" einzusetzen. Der Mann beantwortete vier von fünf der gestellten Fragen richtig. Er bestätigte den Namen seines Vaters.
Das Verfahren ist für alle - auch für die Angehörigen der Betroffenen - atemberaubend, aber es wirft auch vielschichtige ethische Fragen auf. Patienten mit einem permanenten Wachkoma können derzeit durch aktives Einstellen aller Behandlungen rechtens sterben. Wenn ein Patient jedoch nun so "antworten" kann, dann wäre das nicht mehr möglich, auch wenn der Patient eindeutig klar macht, dass das Sterben seinem Wunsch entspricht.
Quelle: Michaela Monschein | pressetext.austria
Das Bewusstsein
Ein neues Verfahren mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie gibt neuen Ein- und Ausblick auf die Aktivitäten unseres Gehirns. Menschen, die im Wachkoma liegen, kommunizieren mit ihren Gedanken. Das ist neu und revolutionär und zeigt diese Menschen als hilflose Gefangene im eigenen Körper in einer nahezu ohnmächtigen Umwelt.Der Versuchsaufbau :
Gehirngeschädigte Patienten und freiwillige Gesunde wurden gebeten sich vorzustellen, sie spielten Tennis, während gleichzeitig ihr Gehirn in der Magnet-Resonanz-Tomographie gescannt wurde. Bei den Gesunden wurde eine Aktivität des Gehirns in einem Bereich aufgezeichnet, der mit Bewegungen im Zusammenhang steht.
Die gleiche Aktivität konnte aber auch bei vier der 23 gehirngeschädigten Patienten beobachtet werden, bei denen man bis zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen war, sie haben kein Bewusstsein.
Einem Belgier, der vor sieben Jahren bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden war, stellten die Ärzte dann einer Reihe von Fragen. Es gelang ihm, mittels seiner Gedanken mit "Ja" und "Nein" zu antworten. Er wurde beispielsweise gebeten, motorische Vorstellungen wie ein Tennisspiel als "Ja" und räumliche Vorstellungen wie ein Schlendern in den Straßen als ein "Nein" einzusetzen. Der Mann beantwortete vier von fünf der gestellten Fragen richtig. Er bestätigte den Namen seines Vaters.
Das Verfahren ist für alle - auch für die Angehörigen der Betroffenen - atemberaubend, aber es wirft auch vielschichtige ethische Fragen auf. Patienten mit einem permanenten Wachkoma können derzeit durch aktives Einstellen aller Behandlungen rechtens sterben. Wenn ein Patient jedoch nun so "antworten" kann, dann wäre das nicht mehr möglich, auch wenn der Patient eindeutig klar macht, dass das Sterben seinem Wunsch entspricht.
Quelle: Michaela Monschein | pressetext.austria
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