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Ballaststoffe

Verdauungsprozess verbessern

Die wenigsten Menschen sind mit ihrer Verdauung rundum zufrieden. Eine gestörte Darmtätigkeit gehört zu den beinahe alltäglichen Begleiterscheinungen unserer heutigen Gesellschaft: Wir sitzen zu viel, bewegen uns zu wenig und ernähren uns zu ungesund. Fast Food und ein Zuviel an Zucker und Weißmehlprodukten sind an der Tagesordnung, dafür nehmen wir zu wenig frisches Obst und Gemüse zu uns. Wenn der Darm Probleme bereitet, ist eine Ernährungsumstellung oft der beste Weg. Für eine gesunde Darmflora ist vor allem die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen unerlässlich.

Als Ballaststoffe werden pflanzliche Kohlehydrate bezeichnet, die der Organismus zum größten Teil unverdaut wieder ausscheidet, da er sie nicht verwerten kann. Ihre Bedeutung für eine funktionierende Verdauung rührt daher, dass sie große Mengen Wasser binden, so dass sie im Darm aufquellen und sich auf diese Weise das Volumen des Nahrungsbreis vergrößert. Dadurch wird die Darmbewegung angeregt, was zu einer Verbesserung des Verdauungsprozesses führt. Ballaststoffe werden auch Faserstoffe genannt; sie bilden die Gerüst- und Stützsubstanzen von Pflanzen.

Grundsätzlich unterscheidet man lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Zu den löslichen Ballaststoffen gehören unter anderem Pektine, Inulin und Oligofruktose. Damit sie Wasser binden und aufquellen können, ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme erforderlich. Zu ihren weiteren positiven Eigenschaften für den menschlichen Organismus gehört, dass sie den Cholesterinspiegel senken und das Risiko verringern, an Diabetes oder Darmkrebs zu erkranken. Unlösliche Ballaststoffe sind beispielsweise Zellulose und Lignin. Sie bewirken eine Auflockerung des Stuhls und beschleunigen die Verdauung.

Während lösliche Ballaststoffe in Obst und Gemüse zu finden sind, enthalten Vollkornprodukte unlösliche Ballaststoffe. Ernährungsberater empfehlen die tägliche Aufnahme von mindestens 30 Gramm Ballaststoffen. Sie sind in Getreideprodukten wie Roggen und Weizen, Hafer und Dinkel, Mais und Gerste sowie in Gemüse und Salat enthalten. Empfehlenswert sind beispielsweise Karotten, Kohlarten, Sellerie, Äpfel, Orangen, Bananen, Kiwis, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren. Darüber hinaus enthalten auch Hülsenfrüchte, Trockenobst sowie Ölsamen und Nüsse wertvolle Ballaststoffe. Bei der Umstellung von einer ballaststoffarmen zu einer ballaststoffreichen Ernährung sollte man sich langsam umgewöhnen, stets gut kauen und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, um Blähungen zu vermeiden.



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