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Wunde

Tollwut - reizbare Wutanfälle

Lebensgefährlich ist die Tollwut, die durch den Biss eines erkrankten Tieres übertragen wird. Kommt der Erreger nur an die Haut, also nicht mit einer offenen Wunde in Berührung, infiziert man sich nicht. Die Tollwut wird von fleischfressenden Tieren, meist Füchsen, Hunden oder Fledermäusen übertragen. Wird die Krankheit nicht behandelt, endet sie in einer Gehirnentzündung, die tödlich verläuft. Orte, in denen es Tollwutfälle gibt, sind mit Schildern gekennzeichnet. An öffentlichen Plätzen hängen Warntafeln, die die Anwohner darüber informieren. Die Tollwut ist beinahe ausgestorben, zwischen 2004 und 2006 wurde in Deutschland kein einziger Tollwutfall bekannt.

Wer in einem gefährdeten Gebiet lebt, sollte sich gegen Tollwut impfen lassen. Nach einem Biss muss man sofort den Arzt aufsuchen, um sich impfen zu lassen, denn sobald der Virus Gehirn oder Rückenmark erreicht hat, ist diese nicht mehr wirksam. Es kann lange dauern, bis die Tollwut ausbricht, eine Inkubationszeit von 3 Wochen bis zu 10 Jahren ist möglich. Die typischen Symptome der Tollwut sind Benommenheit, eine juckende Wunde, Schwindel, Lähmungserscheinungen, die auch den Rachenraum betreffen. Dadurch entsteht der Schaum vor dem Mund. Im fortgeschrittenen Stadium ist der Patient besonders reizbar, Wutanfälle, bei denen getreten und gebissen wird, sind keine Seltenheit.

Die Diagnose Tollwut wird durch den Arzt gestellt. Er untersucht die Hirnflüssigkeit, Haare oder Speichel. In den meisten Fällen ist es möglich, den Erreger nachzuweisen. Ganz sicher ist die Diagnose erst nach dem Tod des Patienten, denn dann wird das Hirngewebe untersucht. Eine Tollwuterkrankung muss gemeldet werden. Um erst gar nicht in die Gefahr geraten, an Tollwut zu erkranken, darf man Wildtiere, die zutraulich und zahm erscheinen, nicht berühren. Dieses Verhalten könnte auf eine Tollwuterkrankung hindeuten. Stattdessen sollte man sofort den zuständigen Jagdaufseher informieren. Hunde- und Katzenbesitzer sollten ihre Tiere gegen Tollwut impfen lassen. Damit wird eine Infektion durch das eigene Haustier vermieden.





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