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STILLENSTILLEN

Stillen - wie lange ist für das Baby gut?

Stillen bis zum Schulalter. Was sich im ersten Moment doch nach einem Witz der Stillfans anhört, erweist sich derzeit als ein heißes Diskussionsthema, dass aus Großbritannien nun auch hierzulande seinen Lauf nimmt. Wie lange sollte eine Mutter stillen, so lautet denn nun zum wiederholten Male die vielfache Frage, die nicht nur die Mütter selbst bewegt, sondern vor allem auch die Experten. Ist das Stillen das Nonplusultra für das Baby und auch für die junge Mutter? Statt Marmeladenbrot und Kakao vor der Schule eine Stillmahlzeit?

Um das Stillen ranken sich seit Jahrzehnten viele Thesen, Gedanken und Mythen und die Lager der Befürworter und Gegner spalten sich bei diesem Thema immer wieder. Besieht man sich das Stillen zunächst unter pragmatischen Gesichtspunkten, dann erweist sich das Geben der Muttermilch gegenüber einer Flaschennahrung tatsächlich als weitaus sinnvoller. Jederzeit wohltemperiert, keimfrei und ohne Kosten, lässt sich das Baby zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie an jedem Ort sättigen.

Zusätzlich wird durch das Stillen die Bindung zwischen der Mutter und dem Baby gestärkt, da es kaum eine andere Form der Nähe gibt. Dem gegenüber steht allerdings auch die Tatsache, dass bei Müttern mit Stillproblemen durchaus schwere seelische Beeinträchtigungen unter dem Motto der schlechten Mutter auftreten können. Hilfreich für eine gute Mutter-Kind-Bindung ist das wohl weniger, wie Stillkritiker in den Raum werfen.

Unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten betrachtet, erweist sich die Muttermilch als eine gesunde und ausgewogene Möglichkeit das Baby in der ersten Zeit zu versorgen. Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen lassen sich mit der natürlichen Milch ebenso vorbeugen als auch einem kindlichen Übergewicht oder Diabetes, wobei man betonen muss, dass auch das Füttern von Muttermilch keine Garantie darstellt, dass jegliche Erkrankungen von dem Baby fernbleiben.

Hinsichtlich dem Faktor "glückliche Stillkinder und Mütter" bestehen beide Medaillenseiten, die sowohl positive Elemente enthalten als auch negative. Stillen bis zum Schulalter ist sicherlich keine besonders gute Lösung, allerdings zu versuchen die ersten sechs Monate des Babys zu stillen birgt viele gesunde Aspekte. Als Mutter sollte man jedoch auf sein eigenes Empfinden hören und sich nicht unter Druck setzen lassen, wenn man der Meinung ist, dass auch drei Monate Stillen genügen, denn neben all den Gesundheitsgedanken für das Kind, ist und bleibt das Stillen eine sehr persönliche Entscheidung.


Quelle: Portal der Frauen

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