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So tickt unsere innere Uhr

Ebenso wie die gesamte Natur folgen auch die Vorgänge im menschlichen Körper einem bestimmten Rhythmus. Dieser kann zwar von Mensch zu Mensch leicht variieren. So werden Frühaufsteher, die morgens problemlos aus dem Bett kommen, als Lerchen bezeichnet, während Nachtschwärmer, die später schlafen gehen und auch später aufstehen, Eulen genannt werden. Auch im Altersvergleich gibt es Unterschiede: Kinder schlafen mehr als Erwachsene, im Alter nimmt das Schlafbedürfnis noch weiter ab. Trotz leichter Verschiebungen funktioniert die innere Uhr jedoch bei allen Menschen gleich.

Wer morgens sehr lange braucht, um geistig wach zu werden, sollte einmal versuchen, den Wecker eine halbe Stunde vorher klingeln zu lassen. Unser Körper durchläuft im Schlaf einen 90-Minuten-Rhythmus. Wer aus dem Tiefschlaf gerissen wird, ist zunächst einmal zu nichts zu gebrauchen- ausser vielleicht: für die Liebe! Denn in den Morgenstunden produziert der Körper die meisten Sexualhormone. Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen dagegen sind am Morgen einem erhöhten Risiko eines Infarktes oder Schlaganfalls ausgesetzt.

Am Vormittag steigert sich unsere Leistungsfähigkeit. In diesen Stunden ist unsere Chance am höchsten, in Prüfungen glänzen zu können. Auch Verhandlungen und andere Aufgaben, bei denen analytische Fähigkeiten gefordert sind, bewältigen wir in dieser Zeit besonders gut. Das Immunsystem hingegen ist am Vormittag am leichtesten verwundbar.

Mittags meldet sich unser Magen, und wir sollten seinem Ruf gehorchen, um ihn im Takt zu halten. Anschließend fordert der Verdauungsprozess Energie, die meisten Organe schalten nun auf Sparflamme um. Daher sollte man dem Organismus eine Pause gönnen. Ein kurzes Nickerchen wäre ideal, ein kurzer Spaziergang hilft aber ebenfalls beim Abschalten. Wer mal wieder zum Zahnarzt muss, sollte seinen Termin auf die frühen Nachmittagsstunden legen: die Schmerzempfindlichkeit ist nun am geringsten.

Die Zeit nach Feierabend ist für kreative Tätigkeiten am besten geeignet. Gleichzeitig sind unsere Sinne äußerst sensibel und der Körper reagiert heftiger auf Allergene. Schmerzmittel und Medikamente wirken jetzt besonders effektiv. Am späteren Abend beginnt der Körper damit, sich auf die Regenerationsphase vorzubereiten und Müdigkeit stellt sich ein.

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