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Migräne, Cluster- oder Spannungskopfschmerz?

Es pocht, sticht, drückt oder reißt im Kopf und lässt je nach Stärke der Schmerzen den Alltag regelrecht flachliegen. Kopfschmerzen gehören zu den Schmerzen, die vor keinem Alter Halt machen und in rund 200 verschiedenen Formen auftreten können.

Zu den wohl bekanntesten Kopfschmerzarten zählt die Migräne, der Clusterkopfschmerz, der Spannungskopfschmerz oder auch der Medikamenten-induzierte Kopfschmerz. Unabhängig dessen um welche Kopfschmerzform es sich handelt, erweisen sich diese Beschwerden durchaus als äußerst schmerzhaft und im wahrsten Sinne des Wortes als Gehirnfressend.

Während Kopfschmerzen nach einer langen und alkoholgeschwängerten Nacht auf der Tatsache eines ausgewachsenen Katers basieren, erweisen sich viele weitere Kopfschmerzformen als nachhaltig und noch häufiger schon als chronisch zu bezeichnen. Hierunter fällt auch eine Migräne, die bei den insgesamt geschätzten 12% Betroffenen in Deutschland sowohl mit als auch ohne eine Aura einhergehen kann. Letztere lässt nicht nur den Kopfschmerz urplötzlich auftreten, sondern bringt bereits mitunter einige Tage zuvor eine Sensibilitäts- und Sehstörung mit sich. Dreimal so oft wie Männer sind Frauen von einer Migräne betroffen, die im Übrigen nicht einmal Kinder verschont.

Spannungskopfschmerzen sind durch einen Schmerz, ähnlich einem Zusammendrücken der Schläfen, die am häufigsten genannten Kopfschmerzen und können durch Stress, schlecht gelüftete Räume, Termindruck sowie Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich oder auch einem anhaltenden Schlafmangel entstehen. Die Schmerzen selbst werden in der Regel als mittelstark beschrieben und lassen entweder durch einen Stressabbau, einem Mehr an Schlafen und durch Massagen zumeist recht schnell nach. Eine weitere Hilfe stellt zudem die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit dar, denn oftmals treten diese Art von Schmerzen im Kopf allein aufgrund der Tatsache auf, dass dem Körper Wasser fehlt.

Eine weitere Form der Kopfschmerzen findet sich in mit dem so genannten Clusterkopfschmerz. Typisch für diese Art Schmerzen ist ein episodenhaftes Auftreten mit einer Schmerzdauer von fünfzehn Minuten bis zu drei Stunden und einer erhöhten Anfälligkeit im Frühling oder im Herbst. Ausgehend von dem Schmerzzentrum hinter einem Auge, breitet sich der Clusterkopfschmerz schlussendlich über die betroffene Kopfhälfte aus. Ein Kommen und Gehen ist diesem Schmerz zu Eigen und ähnelt in einer gewissen Weise einer Migräne, wobei unter anderem eine Aura und viele weitere mit einer Migräne einhergehenden Symptome zumeist ausbleiben.

Die letzte nun hier vorgestellte Kopfschmerzvariante ist der Medikamenten-induzierte Kopfschmerz, der eigentlich von den Patienten selbst provoziert wird, da eine dauerhafte und häufige Einnahme von Schmerzmedikamenten zu diesem Kopfschmerz führt. Charakteristisch ist diesen Schmerzen, dass die Nerven sich an die Schmerzmittel gewöhnen und nach dem Absetzen eines Medikamentes eine neue Kopfschmerzattacke auslöst. Ein Kreislauf den es zu durchbrechen gilt, möchte man auf Dauer derartige Kopfschmerzen vermeiden.


Quelle: Miomedi

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