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Kopfläuse - Unangenehme Krabbeltiere

Von Kopfläusen werden vornehmlich Kinder befallen, in den Industrieländern haben ein bis drei Prozent der Kinder einmal jährlich Kopfläuse. Von einem Kopflausbefall spricht man bereits dann, wenn mindestens eine lebende Kopflaus auf dem Kopf, im Haar vorhanden ist. Sie leben im Haupthaar von Menschen und ernähren sich von Blut, dass sie aus der Kopfhaut saugen. Leider handelt es sich bei den Tierchen nicht um Einzelkinder, die Weibchen legen mehrmals täglich Eier. Dennoch wird Kopflausbefall häufig nur durch Zufall entdeckt.

Besteht der Verdacht eines Befalls, bringt folgende Methode Gewissheit: Man wäscht die Haare wie gewohnt mit Shampoo und schäumt sie anschließend mit einer Pflegespülung ein. Nun kämmt man das Haar Strähne für Strähne mit einem speziellen Läusekamm sorgfältig aus und streicht den Kamm auf einem hellen Tuch aus. Bei einem vorliegenden Befall findet man die Läuse anschließend auf dem Tuch. Die Tiere sind mit dem bloßen Auge recht gut zu erkennen, bewegen sich jedoch sehr flink. In dem Schaum der Pflegespülung können sie sich jedoch nicht bewegen.

Wenn lebende Läuse oder Nissen im Abstand von weniger als einem Zentimeter auf dem Kopf des Kindes gefunden werden, sollte unverzüglich mit der Behandlung unter Verwendung eines zugelassenen Mittels gegen Kopfläuse begonnen werden. Derartige Mittel sind in Apotheken erhältlich. Bei korrekter Behandlung werden Läuse und ihre Larven sicher abgetötet, jedoch können Eier die Behandlung überleben und aus ihnen wieder Larven schlüpfen. Darum ist am fünften Tag ein erneutes Auskämmen und am achten bis zehnten Tag eine Wiederholungsbehandlung erforderlich. Somit erfolgt eine sichere Beseitigung der Larven vor der Geschlechtsreife. Bei einer Entzündung der Kopfhaut sollte ein Arzt konsultiert werden, ansonsten kann die Behandlung alleine in elterlicher Pflege durchgeführt werden.

Bei Kopflausbefall sind die Eltern verpflichtet, unverzüglich den Kindergarten, die Schule oder sonstige Gemeinschaftseinrichtungen zu informieren. Es wird empfohlen, alle Familienmitglieder zu untersuchen und Freunde und Freundinnen der Kinder zu informieren. Kämme und Bürsten, Haargummis und Spangen sind in heißer Seifenlauge zu reinigen, Bettwäsche, Handtücher und Kleidung sind bei 60 Grad zu waschen. Gegenstände, auf die Kopfläuse gelangt sein könnten, kann man durch Verschließen in einem Plastiksack über drei Tage entlausen, denn die Tiere sind auf das Saugen von Blut angewiesen und vertrocknen nach spätestens 55 Stunden.


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