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Kleinere Sportverletzungen selbst kurieren

Beim Freizeitsport verletzen sich in Deutschland jährlich zwei Millionen Menschen. Fahrradfahrer, Jogger, Tennisspieler und Skater leben also nicht ganz ungefährlich. Glücklicherweise handelt es sich bei gut der Hälfte der Fälle um leichtere Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen und Hautabschürfungen. Diese sind zwar zumeist mit Unannehmlichkeiten und auch Schmerzen verbunden, bedürfen jedoch nicht in jedem Fall unbedingt ärztlicher Behandlung. Vielfach kann man eine solche Blessur mit bewährten Hausmitteln auch selbst behandeln.

Leichte Schwellungen und Schmerzen lassen sich mit einem kühlenden Quarkwickel lindern. Hierzu streicht man gekühlten Magerquark etwa einen halben Zentimeter dick auf ein Leinentuch, mit dem man die verletzte Region umwickelt. Man lässt den Quark eine Viertelstunde lang einwirken und wiederholt die Prozedur vier bis sechs Mal im Stundenrhythmus. Anstatt Quark kann man auch essigsaure Tonerde aus der Apotheke verwenden.

Grundsätzlich hält man sich bei Sportverletzungen an die so genannte PECH-Formel. Hinter der Abkürzung verbirgt sich die Empfehlung: Pause, Eis, Compression, Hochlegen. Damit ist gemeint, dass der verletzte Körperteil zunächst ruhig gestellt und 20 Minuten lang mit einem Eis-Pack gekühlt werden soll. Dann legt man einen straffen Kompressionsverband an und lagert den Arm oder das Bein oberhalb des Herzniveaus.

Einige erhältliche homöopathische Mittel sollen den Körper anregen, sich selbst zu heilen. In jedem Fall hat die Selbstbehandlung auch ihre klaren Grenzen: Bei Verdacht auf Knochenbruch ist sofort ein Arzt zu verständigen, in allen anderen Fällen sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben, wenn innerhalb von drei bis vier Tagen die Beschwerden nicht abklingen oder sich gar verschlimmern.

Um Unfälle beim Sport von vorneherein zu vermeiden, sollte vor jedem Training ein fünfzehnminütiges Warm-up absolviert werden. Zur Unfallprävention gehört auch, den Umfang und die Intensität von Trainingseinheiten nur allmählich zu steigern, also von Woche zu Woche nicht mehr als um 10 Prozent. Selbstverständlich gehört je nach Sportart auch die angemessene Schutzbekleidung dazu.

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