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Kindliche Interessen angemessen fördern

Kinder sind die Zukunft. Dass diese ein gutes Fundament benötigt, ist schon lange bekannt. Die meisten Eltern legen auf solch ein Fundament viel wert und versuchen ihren Kindern die bestmögliche Förderung angedeihen zu lassen. Die kindlichen Interessen angemessen fördern, steht hierbei mit an der obersten Stelle der elterlichen Erziehungsprioritäten. Allerdings können Väter und Mütter rasch in eine Verwirrung geraten, denn die Angebote der Förderung eines Kindes sind mehr als reichlich und so taucht über kurz oder lang die Frage auf, welche der Möglichkeiten für das eigene Kind die besten sind.

Grundsätzlich sollten Eltern sich an den Interessen und Talenten der Kinder orientieren. Diese, unter der Beachtung des Kindesalters, zu fördern, bedarf ein gewisses Einfühlungsvermögen sowie eine gute Beobachtungsgabe der Eltern. Nach dem Erkenntnisstand der Hirnforscher, verfügt jedes Kind über verschiedene Fähigkeiten, die durchaus in bestimmten Bereichen nahe an eine Hochbegabung gelangen können. Leider wird sowohl von Eltern als auch Lehrern oftmals viel zu viel Augenmerk auf die kognitiven Fähigkeiten, wie beispielsweise eine Sprach- oder Mathematikbegabung, gelegt und dabei zahlreiche wichtige weitere Fähigkeiten unbeachtet gelassen.

Kinder, die sich wohl fühlen, können gänzlich anders auf andere Menschen zugehen als solche, die unter ständigem Druck stehen. Für soziale Bindungen ein entscheidender Faktor, der eine zusätzliche Förderung erfahren kann, wenn man seinem Kind seinen Eigensinn lässt. Dieser wird zwar weder von Eltern noch Erziehern oder Lehrern gerne gesehen, gilt allerdings als sehr wertvoll, wenn es darum geht, ein Kind in der Gesellschaft nicht nur funktionieren zu lassen. Als ein wichtiger Punkt gilt zudem, dass man als Vater oder Mutter den eigenen Kindern nicht eine Erwartungshaltung entgegenbringen sollte, die oftmals bei einer genaueren Betrachtung die einst verpassten eigenen Chancen der Entfaltung darstellen.

Tatsache ist, dass Kinder mit einer liebevollen, und auf ihre Talente angepasste, elterliche Förderung sich mit Spaß fast von selbst entwickeln. Sicherlich kann es hilfreich sein einem Kind Sprachunterricht oder das Erlernen einer Sportart oder eines Musikinstrumentes zu ermöglichen, wenn man das Gefühl hat, dass das Kind hierfür ein Interesse hegt. Allerdings sollte man damit rechnen, dass schon nach wenigen Tagen oder Wochen dieses Interesse wieder abnimmt, denn gerade in den ersten zehn Lebensjahren eines Kindes, liegt das Austesten und folglich Probieren verschiedener Tätigkeiten, deutlich im Vordergrund. Interessanterweise kristallisieren sich mit der Zeit die wahren Talente, Fähigkeiten oder eben auch Schwächen eines Kindes heraus.

Besonders die Schwächen sollten von Eltern nicht überbewertet werden, denn sonst kann es sein, dass all die tollen Fähigkeiten des Kindes in dem scheinbar Negativen untergehen. Hinsichtlich der Förderung an sich, ist es unter dem Strich betrachtet sinnvoll sich etwas an dem Spruch zu orientieren, der da lautet: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig", denn schlussendlich sind liebevolle und interessierte Eltern die beste Unterstützung für ein Kind, um gesund groß zu werden und gleichzeitig seine Begabungen erfahren und ausbauen zu können.

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