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IMMUNSYSTEM

Immunsystem - Stress macht uns anfälliger

Heutzutage bleibt kaum jemand von stressigen Situationen verschont. Eine Tatsache, die nicht einmal vor Kindern und Jugendlichen Halt macht und zu einer deutlichen Anfälligkeit für unterschiedliche Erkrankung führt. Für das menschliche Immunsystem ist ein beständiger und folglich chronischer Stress ein permanenter Angreifer, der das wichtige Abwehrsystem schwächt und Bakterien oder Viren ein leichtes Spiel verschafft sich im Organismus schadlos zu halten. Aber warum reagiert das Immunsystem eigentlich so sensibel auf Stress?

Sehr gute Anhaltspunkte für die Beantwortung dieser Frage bietet die Psychoneuroimmunologie, die sich mit den Zusammenhängen der Immunabwehr, der Seele und dem Nervensystem beschäftigt. Zunächst muss man sich einmal betrachten was das Immunsystem überhaupt ist und wie es funktioniert. Dieses Funktionieren in der Abwehr von schädigenden Eindringlingen in den Organismus wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Fresszellen, Killer, Wächter, spezielle Zellen und auch Zytokine (bestimmte Eiweiße) ermöglicht. Kleine und große Fresszellen sowie natürliche Killerzellen reagieren in der Regel sofort, wenn sich Eindringlinge in Form von Pilzen, Viren oder auch Bakterien im Blut breit machen. Als Informanten für die spezifische Abwehr gelten hierbei die Makrophagen, folglich die so genannten großen Fresszellen im Körper.

In dieser spezialisierten Abwehr zeigen sich die so genannten T-Lymphozyten, die allerdings nur auf bestimmte Stoffe reagieren. Das Leben der T-Lymphozyten ist von recht kurzer Dauer und lässt sie hierbei ihre Ausbildung in der Thymusdrüse erleben, die feindlichen Stoffe auch umgehend erkennen zu können. Die Psychoneuroimmunologie konnte zu dieser Thematik bereits herausfinden, dass bei einem Stress die unspezifische Körperabwehr zwar in ihrer Aktivität hochgefahren wird, hingegen die wichtigen spezifischen Immunabwehrsoldaten kurzfristig einen Kräfteverlust erleiden. Auf Dauer ein äußerst negativer Zustand für den Körper, der folgerichtig eine Schwächung im Immunsystem hervorruft.

Um diesem schädlichen Zustand entgehen zu könne und somit auch dem Immunsystem in seiner überlebenswichtigen Arbeit eine Unterstützung bieten kann, sollte man dafür sorgen Stress deutlich zu begrenzen. Kurzfristige stressige Lebenssituationen sind in diesem Zusammenhang zwar positiv für den Organismus, allerdings erweist sich ein Dauerstress als abwehrschwächend. Im Ergebnis sind dann nicht nur die reinen seelischen Belastungen vorhanden, sondern vor allem auch die körperlichen, denn die Anfälligkeit für jegliche Art von krankmachenden Erregern steigt und gibt diesen dann ein freies Spielfeld um sich auszutoben.


Quelle: Miomedi

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