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Hormone

Hormonpräparate - Ausgleich des Hormonhaushalts

Hormonpräparate werden dann verschrieben, wenn der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Die Hormone in den Medikamenten sind künstlich hergestellt. Im Körper sind viele Drüsen vorhanden, die Hormone, die verschiedene Funktionen haben, produzieren. Fehlen die Hormone, so äußert sich das durch Fehlfunktionen, die meist in den Geschlechtsorganen, der Schilddrüse oder der Bauchspeicheldrüse auftreten. Bevor ein Hormonpräparat verschrieben wird, muss der Hormonstatus vom Arzt ermittelt werden. Bei Frauen ab dem 45. Lebensjahr beginnen die Wechseljahre. Der Hormonhaushalt stellt sich um, Begleiterscheinungen wie Herzrasen, Hitzewallungen oder Schlafstörungen sind die Folge. Der Arzt wird, um diese Beschwerden zu lindern, Hormonpräparate verschreiben.

Diese Medikamente gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, als Depotpflaster, Spritzen, Cremes, Tabletten oder auch als Spray. Doch nicht nur bei Wechselbeschwerden werden die Präparate verschrieben. Bei einem Kinderwunsch passt häufig der Hormonspiegel nicht. Daher bekommt die Frau Hormone, die die Bildung der Eizellen fördert. Danach können diese entnommen und künstlich befruchtet werden. Das bekannteste Hormonpräparat ist die Pille. Rund 80 % der Jugendlichen leiden unter Akne. Schuld daran ist das Testosteron, ein männliches Geschlechtshormon. Mit der Gabe von Hormonpräparaten, die Östrogene, also weibliche Hormone enthalten, kann die Akne geheilt werden.

Ein Grund, warum Hormonpräparate verschrieben werden, ist zwar selten, doch es gibt ihn, nämlich bei einer Geschlechtsumwandlung. Der Betroffene fühlt sich in seinem Körper nicht mehr wohl, nach einer ausgiebigen psychischen Untersuchung, kann er sich operieren lassen. Vor und auch nach der Geschlechtsumwandlung müssen Hormonpräparate eingenommen werden, damit sich der Körper auch äußerlich an das neue Geschlecht anpasst. Da mit Hormonpräparaten tief in den Körper eingegriffen wird, sind Nebenwirkungen möglich. Eine Therapie mit Hormonpräparaten sollte daher nur maximal 2 Jahre lang durchgeführt werden. Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Durchfall, Nervosität oder auch Gewichtsveränderungen sein. Es sollte daher mit dem Arzt abgesprochen werden, ob es nicht eine Alternative zu Hormonpräparaten gibt.






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