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Verspannung

Halswirbelsyndrom durch fehlerhafte Haltung

Unter dem Begriff Halswirbelsyndrom, auch HWS-Syndrom oder Zervikalsyndrom, versteht man die Beschwerden, die sowohl Muskeln als auch direkt die Halswirbelsäule betreffen. Die Halswirbelsäule ist der Bereich vom 1. bis 7. Wirbel. Symptome sind meist Nackenschmerzen, Muskelverspannungen, Migräne, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen und Sehstörungen. Hervorgerufen wird das HWS-Syndrom durch ungesunde, sitzende Haltung, fehlerhafte Haltung und Überstrapazierung der Halswirbelsäule. Gerade die Halswirbelsäule ist empfindlich, da sich in ihr viele Nerven befinden. Diese Nerven beeinflussen das Zwerchfell genauso wie die Tätigkeit des Herzens. Probleme mit der HWS können somit auch Herzprobleme hervorrufen.

Damit es erst gar nicht zum HWS-Syndrom kommt, kann man vorbeugen. Eine Übung ist, den Kopf nach oben ziehen, dabei die Schultern sinken lassen. Beim Lesen ist man konzentriert, eine Verspannung ist vorprogrammiert. Daher sollte man immer den Kopf anlehnen und eine entspannte Haltung einnehmen. Regelmäßige Gymnastik hilft ebenso, Verspannungen schon im Vorhinein zu vermeiden. Arbeitet man am Computer, sollen die Unterarme am Schreibtisch abgestützt werden. Ebenso wichtig ist die richtige Höhe des Monitors. Er sollte sich in Augenhöhe, besser noch ein wenig darunter, befinden. Ebenfalls eine Ursache des HWS-Syndroms ist eine nervliche Belastung, bzw. Stress. Dagegen hilft autogenes Training. Ideale Sportarten für Personen, die Probleme mit der Halswirbelsäule haben, sind Schwimmen, Langlaufen und Joggen.

Verschiedene Therapien helfen, die Muskeln zu entspannen und somit die Schmerzen zu lindern. Wärme lockert die Muskeln, bei ersten Anzeichen sollte man warme Umschläge machen. Salben, die gegen Rheuma wirken, helfen auch beim HWS-Syndrom. Die Salben wirken entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd. Medikamente, die die Muskulatur lockern, werden ebenfalls bei der Therapie eingesetzt. Bei der physikalischen Therapie werden dem Patienten Bewegungsübungen empfohlen, die gegen die Verspannung helfen. Eine Bindegewebsmassage lindert ebenso die Schmerzen des HWS-Syndroms wie Ultraschall- und Elektrotherapie. Sportliche Aktivitäten, kombiniert mit Entspannungsübungen versprechen gute Heilungschancen für Patienten, die am HWS-Syndrom leiden.




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