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Frühling

Frühlingsauftakt - Das große Gähnen

Die ersten Frühjahrsboten blühen, die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Doch bei vielen Menschen passiert das genaue Gegenteil: sie fühlen sich müde, erschöpft und ausgelaugt. Drei bis vier Wochen dauert es, bis der menschliche Organismus sich an die geänderten klimatischen Bedingungen gewöhnt hat. Wenn im langersehnten Frühling die Temperaturen steigen, leiden viele unter Frühjahrsmüdigkeit.

Unser Körper hat im Winter eine etwas niedrigere Kerntemperatur als im Sommer. Der Organismus gewöhnt sich nur allmählich daran, dass es nach dem langen Winter nun wieder wärmer wird. Die Blutgefäße erweitern sich, der Blutdruck sinkt. Das verursacht Müdigkeit. Die Frühjahrsmüdigkeit stellt sich meist dann ein, wenn es ein paar wärmere Tage hintereinander gibt. Wenn die das Wetter mehrmals hintereinander zwischen kalt und warm wechselt, kann auch die Müdigkeit mehrmals hintereinander auftreten. Außer dem Blutdruck hat auch der Melatoninspiegel Einfluss auf unser Befinden: Im Winter ist die Konzentration des so genannten Schlafhormons im Blut besonders hoch.

Der Hormonhaushalt ist zu Beginn des Frühlings noch auf kaltes Wetter eingestellt. Da die Sonnenstrahlen oft schon intensiv sind, wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet. Durch die gleichzeitige Wirkung von Melatonin und Serotonin entsteht im Körper ein Ungleichgewicht, was bei uns zu Müdigkeit und Lustlosigkeit führt. Um gegen die lähmende Müdigkeit vorzugehen, geht man am besten so oft wie möglich ins Freie, um sich an die steigenden Temperaturen zu gewöhnen. Die kalorienreiche kost um die Weihnachtszeit begünstigt den Ausbruch der Frühjahrsmüdigkeit. Eigentlich bräuchten wir in dieser Zeit besonders viele Vitamine, tatsächlich verzichten wir jedoch häufig auf Obst und Gemüse.

Wenn man sich draußen bewegt, regt man dadurch den Kreislauf an. Gleichzeitig wirkt das Tageslicht als biologischer Wecker. Sport erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut und hilft dabei, sich ausgeglichener und fitter zu fühlen. Wechselduschen sind ebenfalls geeignet, den Kreislauf anzuregen und zu stärken. Wichtig ist zudem, ausreichend zu schlafen und dabei einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten.

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