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Neurodermitis

Fototherapie bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hautkrankheit, die meist mit Kortison behandelt wird. Sie äußert sich durch juckende und teils auch nässende Hautstellen. Schon Kinder können davon betroffen sein. Bei Neurodermitis lassen sich nur die Symptome behandeln, die Krankheit selbst ist unheilbar. Vielen, die darunter leiden, wird es aufgefallen sein, dass während der Sommermonate das Hautbild verbessert. Dieses Phänomen ist schon seit 1948 bekannt, dahin gehend wurden Patienten mit künstlichem Licht behandelt. Diese Behandlungsmethode wurde weiterentwickelt. Die speziell eingesetzten Lampen, die UV Strahlen absondern, hemmen die Entzündung. So kann das Ekzem abheilen.

Je nach Intensität des Krankheitsbildes werden verschiedene Verfahren angewendet. Die UV-B-Fototherapie ist eine verträgliche Methode, mittels Lichtstrahlung die Neurodermitis zu behandeln. Es wird ein Schmalspektrumstrahler eingesetzt. Der Patient muss insgesamt 4 Wochen damit behandelt werden. Pro Woche sind 3 bis 5 Bestrahlungen notwendig. Zusätzlich müssen spezielle Pflegecremes, manchmal auch kortisonhaltige, aufgetragen werden. Die UV-A1-Fototherapie erfordert aufwendige Geräte. Diese Bestrahlung wird bei akuten und Schweren Neurodermitisschüben eingesetzt. Sie kann Sonnenallergien und allergische Reaktionen in Verbindung mit Medikamenten hervorrufen.

Bei extrem schweren Fällen von Neurodermitis wird die Fotochemotherapie eingesetzt. Dabei wird die Haut gereizt, bis sie eine fototoxische Reaktion zeigt. Der Patient bekommt vor der Behandlung einen Fotostabilisator, in den meisten Fällen sind das Meladinine. Diese können in Tablettenform oder als Salbe verabreicht werden. Im Bereich der Fototherapie gibt es auch die UV-freie Lichttherapie. Dabei wird der Patient intensiven Lichtimpulsen ausgesetzt. Nur 40 % der Wellenlänge liegen im sichtbaren Lichtbereich. Als Nebenwirkung der Lichtbehandlung können Symptome auftreten, die ähnlich eines Sonnenbrandes sind. Eine Schutzbrille muss während der Therapie getragen werden, da es sonst zu Reizungen der Bindehaut oder der Hornhaut kommen kann. Zusätzlich zu der Fototherapie muss der Patient die Neurodermitis äußerlich behandeln. Dadurch heilt die Haut schneller, die UV-Dosis kann gespart werden. Durch die Bestrahlung mit UV-B-Strahlen erhöht sich das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.




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