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Notfall

Der Defibrillator rettet Leben

Bei einem Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen ist jede Minute kostbare Zeit. Wenn mit der Hilfe für den Betroffenen gezögert wird, kann es bereits zu spät sein. An öffentlichen Plätzen wie Flughäfen, Bahnhöfen oder in Stadien und Veranstaltungshallen stehen in Deutschland Defibrillatoren bereit. Zeigt die Erste Hilfe mit Herzmassage keinen Erfolg, ist der Einsatz eines Defibrillators angezeigt. Dazu muss man aber wissen, wie man so ein Gerät benutzt.

Niemand muss sich davor fürchten, den Defibrillator im Notfall anzuwenden. Dennoch haben viele Menschen Angst, weil sie nicht genau wissen, wie ein solches Gerät funktioniert. Oftmals haben sie im Fernsehen Berichte gesehen, trauen sich selbst aber nicht zu, das Gerät richtig anzuwenden. In Erste-Hilfe-Kursen lernt man in der Regel nicht, wie man damit umgehen muss. Und darum ziehen die meisten Menschen es vor, zu warten, bis der Notarzt kommt. Dann kann es für die hilfebedürftige Person aber bereits zu spät sein.

Der Einsatz eines Defibrillators empfiehlt sich dann, wenn das Herz gefährlich aus dem Takt geraten ist, also bei Kammerflimmern, Kammerflattern und Herzrhythmus-Störungen. Durch Stromstösse bringt der Defi das Herz wieder in einen normalen Rhythmus. Starke Rhythmusstörungen können tödlich enden, also ist die Maßnahme so schnell wie möglich durchzuführen. Die meisten Geräte sind selbsterklärend, so dass man vor einer Anwendung keine Bedenken haben muss.

Die Kontakte des Defibrillators, auch Paddles genannt, werden so auf den Brustkorb des Patienten aufgedrückt, dass der Strom zwischen ihnen durch das Herz fließt. Normalerweise liegt den Geräten eine Gebrauchsanweisung bei, der man entnehmen kann, wo die Elektroden zu platzieren sind. Das Gerät überprüft selbständig den Herzrhythmus und ob und wann Stromstösse abgegeben werden müssen. Man kann also im Grunde nichts falsch machen, außer zu lange zu zögern. Eine Verwendung zum falschen Zeitpunkt oder die Abgabe zu vieler oder zu hoher Stromstösse muss nicht befürchtet werden. Man kann eigentlich nur alles richtig machen und zum Lebensretter werden.

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