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Bäder

Das Reibe-Sitzbad - eine alte Naturheilmethode

Das Reibe-Sitzbad stammt aus der Naturheilkunde und ist schon mehr als 100 Jahre alt. Das Heilungsverfahren ist zwar denkbar einfach, dennoch ist es in der Lage, viele verschiedene Beschwerden wirksam zu bekämpfen. Aber nicht nur als alternative Heilmethode tritt das Reibe-Sitzbad auf. Bei regelmäßiger Anwendung kann diese Methode auch dazu führen, dass Erkrankungen und gesundheitlichen Schwächen effizient vorgebeugt werden kann.

Die Praktik geht auf den Heilkundler Louis Kuhne zurück, welcher im 19. Jahrhundert lebte. Er ging seinerzeit davon aus, dass mit dem Reibe-Sitzbad alle Krankheiten geheilt werden könnten, ganz gleich, um welche es sich dabei handelt. Kuhne betonte jedoch immer, dass die Anwendung nur erfolgreich wirken kann, wenn der Organismus des Betroffenen noch regenerationsfähig ist. Kuhne sah schon zu seinen Lebzeiten die Hauptursache für sämtliche Erkrankungen in einer falschen Ernährung. Durch diese würde der Körper vergiftet, weshalb Krankheiten das Immunsystem leichter befallen.

Auch wenn nicht alle Thesen, die Kuhne damals aufstellte, in der modernen Medizin Anklang finden, setzte sich sein Reibe-Sitzbad durch. Die Anwendung wird vor allem von Heilpraktikern häufig empfohlen, wenn es darum geht, Beschwerden zu lindern. Zu den Beschwerden, die durch das Reibe-Sitzbad geheilt werden können, zählen Rheuma, Gicht, ständig kalte Hände und Füße, Erkältungs- und Grippeerkrankungen, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsprobleme und entzündliche Prozesse im Körper. Aber auch bei Nervenleiden fand das Reibe-Sitzbad schon erfolgreich Anwendung. Um das Reibe-Sitzbad durchzuführen, wird eine kleine Kinder- oder Wäschewanne benötigt. Diese muss mit kaltem Wasser gefüllt werden. Ein Kunststoffeimer muss anschließend umgekehrt in das Wasserbad gestellt werden. Auf die Unterseite des Eimers kann sich der Patient draufsetzen. Die Beine befinden sich außerhalb der Wanne. Anschließend wird der Körper mit einem groben Waschhandschuh gewaschen. Wichtig ist auch, dass die Waschung der Genitalregion sanft erfolgt. Weiterhin ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht zu warm wird. Gegebenenfalls sollten Eiswürfel ins Wasser gegeben werden, um die Heilungschancen nicht zu gefährden.


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