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BLUTWERTE

Darum ist Blutspenden so wichtig

Blut ist lebensrettend. Allerdings stellen sich immer noch viel zu viele Menschen die Frage, wozu eigentlich eine Blutspende gut sein soll. Wie hoch diese Anzahl der Zweifler ist, lässt sich sehr gut daran erkennen, dass lediglich drei Prozent der Bevölkerung regelmäßig zur Blutspende gehen und damit helfen Leben zu retten.

Als Erwachsener hat man zwischen fünf und sieben Liter Blut in sich, das von Frauen viermal jährlich mit jeweils 0,5l gespendet werden darf und von Männern sechs Mal. Da rein rechtlich eine Blutentnahme zur Körperverletzung gezählt wird, dürfen spendenwillige Minderjährige selbst dann nicht spenden, wenn die Eltern ihre Zustimmung gegeben haben. Hinsichtlich des Bedarfs an Spenderblut ist ständig eine Nachfrage vorhanden, denn durchschnittlich 5 Millionen Blutkonserven werden im Jahr zum Einsatz gebracht. Laut Expertenwissen spenden etwa 3% der Frauen und Männer im Land die lebensrettende Flüssigkeit, doch anhand der enormen Menge, die benötigt wird, würden weitere 2% an freiwilligen Blutspendern die immer wieder auftretenden Engpässe erst ausgleichen können.

Das Verfahren der Blutentnahme und Transfusion zum Spenden, entstand bereits vor über 100 Jahren und konnte durch den österreichischen Wissenschaftler Karl Landsteiner (1868-1943) so weit entwickelt werden, dass diese 1930 den Nobelpreis der Medizin dafür enthielt. Seit 2004 wird zum Gedenken an Landsteiner jeweils am 14. Juni ein Weltblutspendertag begangen. Seit den Anfängen des Blutspendens haben sich sowohl die Technik als auch die verwendeten Materialen ebenso sehr verändert, als auch die einzelnen Untersuchungen des Spenderblutes auf einen keimfreien Zustand. Noch in den 80er bis hin zu den 90er Jahren kam es bei potenziellen Spendern zu einem Rückgang der Spendenbereitschaft, weil damals AIDS aufkam und zu einiger Verunsicherung führte. Dank eingehender Kontrollen ist das Risiko heute verschwindet gering, dass sich in einem Spenderblut Viren aufhalten.

Für Spender ist eine Blutspende eine recht einfache Sache, deren Grundlage ein kleiner Pieks in die Fingerkuppe oder das Ohrläppchen darstellt. Mit einem Tropfen wird das Blut zunächst dahingehend untersucht, ob es genügend Blutplättchen hat und ob der Spender eine Blutspende gut verkraftet. Diese wird übrigens in der Regel mit Getränken, einer kleinen Mahlzeit oder auch mit einer Aufwandsentschädigung honoriert. Nach den ersten Untersuchungen, die auch mögliche Keime ausschließt, wird das Spenderblut in rote Zellen, Blutplasma und Blutplättchen getrennt, um bei einer Freigabe umgehend an die Kliniken, Arztpraxen oder auch auf schnellstem Wege zu einem Unfallopfer ausgeliefert zu werden.

Das Spenderblut wird bei vielen schweren Operationen, nach Chemo- und Tumortherapien, bei Unfällen oder auch nach Geburten mit hohem Blutverlust eingesetzt. Wie oft durch eine einfache Blutspende bereits Leben gerettet werden konnte, ist schon fast nicht mehr zu zählen, allerdings wird täglich neues Blut benötigt, um weiterhin ein Leben erhalten zu können. Übrigens: Nach einer Spende regeneriert sich das eigene Blut sehr schnell und füllt die gespendete Menge in Eigenregie wieder vollkommen auf!

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