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Burn Out

Chronisches Erschöpfungssyndrom behandeln

Es wird geschätzt, dass rund 300.000 Personen am chronischen Erschöpfungssyndrom, kurz CFS, leiden. Die Diagnose ist nur schwer zu stellen, da die Symptome auch auf andere Krankheiten hindeuten können. Die typischen Symptome sind geschwollenen Lymphknoten, ständige Erschöpfung, Schmerzen in den Gelenken und in den Muskeln, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Warum die Krankheit auftritt, ist unklar, sie kann auch nicht durch Labortests festgestellt werden. Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren für das Auftreten von CFS verantwortlich sind. Umwelteinflüsse, Infektionen, ein schwaches Immunsystem oder genetische Faktoren können dabei eine Rolle spielen.

Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt. Dieser kann mittels Ausschlussdiagnose eine Erkrankung der Leber, der Schilddrüse oder eine psychische Erkrankung ausschließen. Kommt noch eine depressive Stimmung hinzu, ist der Facharzt aufzusuchen. Britische Mediziner schätzen, dass sich etwa 35 % der Erkrankten wieder erholen. Bei etwa 5 % verschlimmert sich die Krankheit. Zu dem chronischen Erschöpfungssyndrom gehört auch das Burn-out-Syndrom. Lange kann die Krankheit unbemerkt bleiben, bis sie, zum Beispiel durch einen Infekt, ausbricht. In schlimmen Fällen sind Patienten so müde, dass sie bettlägerig werden. Es wird vermutet, dass es auf die Einstellung des Patienten ankommt, ob er die Krankheit bekämpft.

Die meisten Patienten sind erleichtert, wenn sie den Grund für ihre ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit, erfahren. Oft denken Patienten, sie würden sich die Symptome nur einbilden. Da ist eine große Erleichterung, denn jetzt kann die Behandlung beginnen. Wie die Behandlung erfolgt, kommt auf die Beschwerden des Patienten an. Hat er Schmerzen, bekommt er ein Schmerzmittel. Gegen Depressionen gibt es gute Antidepressiva, die nicht müde machen, sondern nur die Stimmung aufhellen. Vielen hilft auch eine Therapie beim Psychotherapeuten. Dieser führt eine Verhaltenstherapie durch, in der der Patient lernt, mit seiner Krankheit umzugehen. Beim chronischen Erschöpfungssyndrom ist Bewegung besonders wichtig. Jedoch sollte nicht übertrieben werden, der Patient muss die körperliche Betätigung als angenehm empfinden.

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