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Blut

Blutbild zeigt Gesundheitswerte

Zur Diagnosestellung wird dem Patienten Blut abgenommen und dieses im Labor untersucht. Das Ergebnis lässt auf verschiedene Krankheiten schließen. Für den Laien ist es kaum möglich, das Blutbild zu verstehen, denn es werden unzählige Faktoren untersucht. Die Blutsenkung gibt an, ob sich im Körper ein Entzündungsherd befindet. Blutsenkung heißt es darum, da sich die festen Blutzellen innerhalb einer bestimmten Zeit von den flüssigen Zellen innerhalb einer gewissen Zeit senken müssen. Je kürzer der Zeitraum ist, umso besser ist es. Sie kann Hinweis auf einen zu hohen Cholesterinspiegel geben, aber auch nach Operationen ist die Blutsenkung oft leicht erhöht.

Bei einer Blutuntersuchung wird ein sogenanntes kleines Blutbild gemacht. Dabei werden der Hämoglobinwert, der Erythrozytenwert, der Leukozytenwert, der Thrombozytenwert und der Hämatokritwert gemessen. Diese Werte sagen bereits viel über die Gesundheit des Patienten aus. Der Hämoglobinwert gibt Aufschluss über Krankheiten wie zum Beispiel Blutarmut oder einen Überschuss an den roten Blutkörperchen. Störungen im Bereich des Wasserhaushaltes sind ebenfalls daraus ersichtlich. Ein erhöhter Hämoglobinwert zeigt einen Eisenmangel, Infektionen oder Flüssigkeitsverlust an. Ist der Hämoglobinwert zu niedrig, zeigt er eine Lungenkrankheit oder eine Blutarmut an. Durch den Hämatokritwert sieht der Arzt, wie flüssig das Blut ist.

Die Erythrozyten sind unter dem Namen rote Blutkörperchen bekannt. Eisenmangel, Blutarmut oder Infektionen haben einen niedrigen Wert zur Folge. Ein hoher Wert weist auf Lungenkrankheiten, Flüssigkeitsmangel oder Austrocknung hin. Die weißen Blutkörperchen werden auch Leukozyten genannt. Leukämie oder eine durch Bakterien ausgelöste Krankheit erhöhen den Wert. Ein zu niedriger Anteil an Leukozyten deutet auf eine Krebserkrankung, eine Vergiftung, eine Autoimmunerkrankung oder auf Nebenwirkungen eines Medikamentes hin. Thrombozyten sind die Blutplättchen. Sie sorgen dafür, dass bei Wunden ein Pfropf gebildet wird, und so die Blutung zum Stillstand kommt. Ein zu niedriger Thrombozytenwert kann die Folge einer Autoimmunerkrankung, einer Leberkrankheit, einer Blutarmut, aber auch von Alkoholmissbrauch sein. Zu hohe Werte entstehen durch Entzündungen und Tumore.

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