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Heilkräuter

Augenkompressen lindern Augenbrennen

In der Pflanzenheilkunde ist Augentrost das wohl bekannteste Gewächs, das zur Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen verwendet wird, welche die Augen betreffen. Die Pflanze, die zur Familie der Rachenblütler gehört, ist in Mitteleuropa beheimatet, wo sie als Halbschmarotzer auf Wiesen und Feldern wächst. Brennende und juckende Augen, Bindehautentzündungen, Gerstenkörner, vermehrter Tränenfluss, Sehschwäche sowie Husten und Heuschnupfen gehören zu den Anwendungsgebieten des Augentrosts. Verwendet wird das blühende Kraut, das in Form von Kompressen, als Tee oder als Bestandteil von Augencremes zur Anwendung kommt.

Für Augentrost-Kompressen übergießt man ein bis zwei Teelöffel des Krauts mit kochendem Wasser und lässt den Aufguss etwa zehn Minuten ziehen. Man taucht Wattepads in den Tee, so dass sie sich mit der Flüssigkeit vollsaugen und legt sie, nachdem man sie kurz ausgedrückt hat, für etwa fünfzehn Minuten auf die Augenlider. Die Kompressen wirken lindernd bei Augenbrennen und überanstrengten Augen. Innerlich kommt der Tee bei Schnupfen und Heuschnupfen zur Anwendung, auch hilft er bei Schlaflosigkeit, Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden. Eine andere Art der Zubereitung ist die Abkochung. Hierzu übergießt man die Pflanzenteile mit kaltem Wasser, lässt die Mischung einige Stunden lang stehen und erwärmt sie anschließend. Die Abkochung kann auch zum Gurgeln bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet werden.

Die heilende Wirkung der Pflanze entfaltet sich ebenfalls, wenn man das getrocknete Kraut der Pflanze über einem Stövchen verräuchert. Augentrost wird zudem auch in der Industrie verarbeitet; seine Wirkstoffe sind beispielsweise in Augencremes zu finden, welche in Apotheken erhältlich sind. Dort wird auch Augentrost-Tinktur angeboten, aus der als Alternative zum Tee aus dem Kraut ein Aufguss zur Verwendung bei Augenkompressen hergestellt werden kann. Augentrost-Wein soll der Überlieferung nach dazu geeignet sein, die Sehkraft zurück zu bringen und den Gebrauch von Brillen überflüssig zu machen. Man verwendet hierfür das frische Kraut, von dem man etwa zwei Hände voll mit einem dreiviertel Liter Weißwein übergießt. Die Mischung lässt man zwei Wochen lang an einem dunklen und kühlen Raum stehen, rührt sie täglich um und gießt sie schließlich durch einen Kaffeefilter oder ein sauberes Leinentuch ab.

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