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Heuschnupfen

Alltagstipps für Pollengeplagte

Der lang ersehnte Frühling ist endlich da und dann das: Brennende, juckende Augen, Niesanfälle, Husten und Müdigkeit. Was sich zunächst nach einer späten Erkältung anhört, ist für rund 13 Millionen Deutsche, Tendenz steigend, in jedem Frühjahr eine wiederkehrende Erfahrung. Sie leiden unter einer Pollenallergie, umgangssprachlich auch Heuschnupfen genannt. Grundsätzlich gilt, dass Allergien in die Hände eines Arztes gehören. Er wird mit einem Test die Auslöser finden und auch geeignete Medikamente empfehlen oder verschreiben. Darüber hinaus gibt es aber noch eine Reihe ganz handfester Maßnahmen, mit denen man das Leiden zumindest lindern, und ihm im besten Fall sogar ganz vorbeugen kann.

Wenn die Pollen fliegen, liegt einer der Schlüssel zum Wohlbefinden im Umgang mit der Wäsche. Die sollte nach dem Waschen nämlich auf keinen Fall draußen getrocknet werden; ganz gleich, wie verlockend die Sonne auch scheint. Es könnte passieren, dass sich Blütenstaub an der Wäsche anhaftet, der zu neuen Allergieattacken führt. Dem Schlafzimmer sollten Allergiegeplagte im Frühling besondere Aufmerksamkeit widmen. Bitte nie im Schlafzimmer umziehen. Kleidung, die außer Haus getragen wurde, in einem anderen Zimmer wechseln und im Schlafraum nur spezielle Hausbekleidung oder Lounge Wear tragen. Die Bettwäsche oft wechseln. Möglichst bei geschlossenem Fenster schlafen. Wer das nicht möchte, der kann ein Pollenschutzgitter im Fenster anbringen lassen. Auch beim Autofahren tut es gut, auf geschlossene Fenster zu achten. Ein offenes Schiebedach ist während des Pollenflugs tabu.

Pollenallergie und Kontaktlinsen; diese zwei passen gar nicht gut zusammen. Wenn irgend möglich, sollten Kontaktlinsenträger in der kritischen Zeit auf eine Brille umsteigen, um ihre irritierten Augen zu schönen. Das bringt nicht nur eine schicke optische Abwechslung, sondern schützt die Augen zusätzlich vor anfliegenden Pollen.

Sportler mit Pollenallergie haben es im Frühjahr nicht leicht. Joggen und Radfahren kann dann zu einer echten Qual werden. Abhilfe schafft ein Sportplan, der auf das ganze Jahr ausgelegt wird. In den kritischen Pollenwochen sind dann Sportarten in geschlossenen Räumen dran. Die Auswahl ist nicht zu verachten. Von sanftem Pilates- oder Yogatraining über Fitness im Sportstudio bis hin zur Schwimmhalle geht sportlich eine ganze Menge. Wer auf frische Luft unter keinen Umständen verzichten möchte, der braucht eine wasserfeste Jacke. Im Regen können nämlich auch die meisten Allergiker unbeschadet Sport treiben. Übrigens auch ein guter Tipp: In Laubwäldern kommen nur geringe Pollenkonzentrationen vor. Wer also das Glück hat, in der Nähe eines solchen Waldstücks zu leben, der kann dort unbesorgt spazierengehen.
Der Urlaub fällt in die Pollenflugzeit? Dann ist die Wahl des Reiseziels besonders wichtig. Wer in Deutschland bleibt, der wird auf den Nord- und Ostfriesischen Inseln am besten durchatmen können. Aber auch im Hochgebirge sind Pollenallergiker gut aufgehoben.

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