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TEXTILIEN

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Schadstoffe in Textilien

Das geht unter die Haut! Wir verlangen von unserer Kleidung, dass sie langlebig ist, wenig Arbeit macht und immer hübsch aussieht. Die Bekleidungsindustrie greift das gerne auf und verwendet eine Reihe von chemischen Zusätzen und Verfahren, um die Kundenwünsche zu erfüllen. Makabererweise nennt man das dann Textilveredelung, denn diese kann nicht nur Allergien auslösen und Hautreizungen verursachen, sondern auch noch Leber, Niere und Nervensystem schädigen.
Mit Formaldehyd werden Textilien knitterfrei und pflegeleicht, Triclosan macht sie antibakteriell, sammelt sich im Körper an und schädigt Nieren und Leber. Von den Azofarbstoffen sind bereits 24 wegen krebserzeugender Wirkung EU-weit verboten. Wasserdichte Regenkleidung enthält Fluorstoffe von ebenfalls karzinogener Wirkung - zumindest im Tierversuch unwiderlegbar - die sich zudem noch auf Konzentration/Aufmerksamkeit auswirken. Weichmacher in Regenkleidung und Stoppersocken, die für Kinder unerlässlich sind, schädigt Reproduktionsorgane sowie Leber und Nieren. Da wirkt es beinahe harmlos, wenn diese Stoffe zusätzlich die Haut reizen und Allergien verursachen.
Es gibt Labels, die dem Verbraucher einen derzeit höchstmöglichen Schutz bieten: einmal die Erzeugerlabel, die garantieren, dass der textile Rohstoff aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. Tierhaltung stammt, und zum anderen die zertifizierten Textillabel wie BEST und Öko-Tex Standard. Diese schließen den Einsatz gesundheitsgefährdender Stoffe und Verfahren aus.
Insbesondere Kinder sind gefährdet, denn ihr Immunsystem trainiert schließlich noch. Beunruhigend ist, dass es keine echten Langzeitversuche über mehrere Generationen gibt und dass ADS und Allergien, aber auch die Krebserkrankungen so erschreckend zunehmen: Krank durch Kleidung?
Glücklicherweise waschen sich die Giftstoffe aus, weswegen neue Kleidungsstücke zunächst mehrmals gewaschen werden sollten, denn die Pestizidwerte steigen nach der ersten Wäsche zunächst. Pestizide führen bereits im Nanogrammbereich zu Unfruchtbarkeit. Wer hinsichtlich gesundheitlicher Risiken in der Kleidung ganz sicher gehen möchte, der kaufe sie zweiter Hand - nachdem ein Todesmutiger die Schadstoffe abgebaut hat.

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