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Putzen

Sauberkeit ja - aber bitte möglichst schonend

Verglichen mit früher, ist Putzen heute ein Kinderspiel. Einfach aufsprühen, eventuell einige Minuten einwirken lassen, abwischen und schon ist alles blitzsauber. Eine Vielzahl an Mitteln steht uns heute zur Verfügung, die aber keinen Hinweis zu Risiken und Nebenwirkungen enthalten. Die auf der Verpackung angebrachten Angaben zu Inhaltsstoffen sind leider nicht ohne Weiteres verständlich. Die Bezeichnung "Nichtionische Tenside" auf der Flasche einiger Kraftreiniger beispielsweise klingt recht harmlos, doch die ebenfalls angebrachten Warnhinweise legen die Vermutung nahe, dass es sich um regelrechte Chemiekeulen handelt. Dabei reicht es nach Angaben von Hygienikern völlig aus, so zu putzen, dass man keinen Schmutz mehr sieht. Antibakterielle Wirkstoffe sind nicht nur überflüssig, sondern auch gesundheits- und umweltschädlich. Sie greifen die natürliche Hautflora an und gefährden die Abläufe in Kläranlagen, wo Bakterien, die bei der Abwasserreinigung wichtige Aufgaben übernehmen, vernichtenden Angriffen ausgesetzt werden.

Für die meisten Reinigungs- und Putzmittel gibt es natürliche Alternativen. So zum Beispiel für Allzweckreiniger, deren Einsatz allenfalls auf stark verschmutzten Flächen angebracht ist. Für alle anderen Stellen im Haushalt genügt Wasser, dem ein Spritzer Essig zugefügt wurde.

Spezielle Reiniger für Ceranfelder enthalten Tenside und Polierkörper. Im Grunde sind sie aber überflüssig, denn auch Verkrustungen, die sich auf Anhieb mit dem Schaber lösen lassen, sind leicht zu entfernen, wenn man sie über Nacht mit einem feuchten Tuch einweichen lässt.

WC-Reiniger sind meist dickflüssig und im sauren ph-Bereich angesiedelt. Man sollte sie keinesfalls zusammen mit hypochloridhaltigen Desinfektionsmitteln benutzen, da sonst Chlorgas freigesetzt wird. Möglichst sollte man ph-neutrale Reiniger mit biologisch abbaubaren Tensiden verwenden.

Pulverförmige Waschmittel für den komplexen Einsatz enthalten Tenside, Bleichmittel, Enthärter, Enzyme, Ionentauscher und Chelatbildner. Für die Umwelt sind diese Stoffe immer noch schwer abbaubar, deshalb ist auf sparsame Dosierung zu achten. Sinnvoller ist es, Waschmittel zu benutzen, die nach dem Baukastensystem zusammengesetzt werden.



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