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Innovatives Duschsystem spart Wasser und Strom

In deutschen Badezimmern gehört der Wasser sparende Duschkopf mittlerweile zur Standard-Ausstattung. Bei einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt fallen trotzdem immer noch Kosten in Höhe von 520 Euro jährlich für warmes Wasser an, geht man von 1800 Kilowattstunden Strom für die Warmwasserbereitung und einem Preis von 29 Cent pro Kilowattstunde aus. Aus Schweden kommt nun eine neue Innovation zum Wasser- und Stromsparen. Es handelt sich um eine Duschkabine, die das erste gebrauchte Wasser von selbst aufbereitet, während der unter der Dusche stehende sich einseift. Innerhalb kürzester Zeit kann das frisch gesäuberte Wasser zum Abduschen verwendet werden.

Die von dem Startup Orbital Systems entwickelte Dusche soll bis zu 90 Prozent weniger Wasser verbrauchen, außerdem soll auch der Energieverbrauch bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Denn das wiederverwendete Wasser ist noch auf Temperatur, wenn es den Reinigungskreislauf durchlaufen hat. Beim zehnminütigen Duschen liegt der Wasserverbrauch nur noch bei fünf Litern.

Die verwendete Technik ist nicht wirklich neu, sie wird schon seit langem in der Raumfahrt verwendet. Auf der ISS beispielsweise wird Trinkwasser längst aus recyceltem Abwasser gewonnen, das mit Hilfe von Spezialfiltern etliche Male gereinigt und wiedergewonnen wurde. Mehrdad Mahdjoubi, der Gründer von Orbital Systems, hat die Technik nun für den Hausgebrauch weiterentwickelt. Die Orb-Sys-Shower entstand in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern vom John Space Center der US-Weltraumbehörde NASA. Unter der Duschwanne befinden sich die Filter, durch die das Brauchwasser fließt. Bei Tests soll sich gezeigt haben, dass die Qualität des recycelten Wassers sogar besser ist das die von Trinkwasser aus dem Hahn.

In einem Freibad im schwedischen Malmö wurde die Technik im Sommer 2013 erfolgreich getestet. Orbital Systems installierte dort zwei Duschen, es konnten stolze 100.000 Liter Wasser eingespart werden. Es sollen weitere Tests folgen, und ein prominenter Geldgeber wurde auch schon gefunden: Niklas Zennström, der Gründer von Skype. Darüber, was die neue Dusche kosten soll, gibt es noch keine Angaben. Ein Haushalt kann mit der neuen Technik angeblich hunderte Euros einsparen. Der Wasser sparende Duschkopf ist dann nicht mehr nötig.

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