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FLüßE
Innerhalb des Forschungsprojekts entsteht im Berliner Osthafen eine Anlage zur Speicherung von Mischwasser. Indem die Einleitung von Abwässern drastisch reduziert wird, soll die Wasserqualität derart verbessert werden, dass das Baden in der Spree wieder möglich wird. Zwar wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Verschmutzungsquellen beseitigt, doch die Qualität des Spreewassers lässt noch zu wünschen übrig. Dahinter steckt ein bisher als unlösbar geltendes Problem: bei starken Regenfällen läuft die Kanalisation über und es ergießt sich ein Gemisch aus Abwässern und Regenwasser in die Spree. Das passiert etwa 20 bis 30mal im Jahr und hat eine enorme Sauerstoffzehrung zur Folge.
Der Bau herkömmlicher Regenüberlaufbecken ist in Berlin mit allzu hohen Kosten verbunden, so dass schon seit längerem versucht wird, die Einleitungsmengen zu verringern. Versickerungsmulden, Flächenentsiegelung und Dachbegrünungen sind nur einige der Maßnahmen, mit denen in der Vergangenheit versucht wurde, der Wassermassen Herr zu werden. Doch auch ein Pumpwerk, in welchem die Regenfluten beobachtet und teilweise zu Anlagen mit freien Kapazitäten gesteuert wurden, reichte bislang nicht aus, um die Überlaufmengen in ausreichendem Masse zu reduzieren.
Jetzt soll ein Modulsystem in der Spree installiert werden, und zwar unterhalb der Wasseroberfläche und direkt vor den Einleitungsstellen der Kanalisation. Hier soll das Abwasser nach starken Regenfällen aufgenommen und zunächst gespeichert werden. Wenn die Kanalisation nach einigen Stunden wieder frei ist, soll das Wasser zurück gepumpt werden. Das System ist leichter und schneller zu installieren und zudem kostengünstiger als herkömmliche Regenüberlaufbecken. SPREE 2011 wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als "Werkstatt N-Projekt 2011" ausgezeichnet.
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Die schöne Spree soll wieder Badegewässer werden
Was in Hamburg, München, Bern und Zürich an warmen Tagen möglich ist, soll auch in Berlin bald wieder im Sommer zur Abkühlung beitragen: raus aus den Klamotten und rein ins erfrischende Wasser. An den Ufern der Spree wagen sich zwar immer mehr Cafés und Bars in die Nähe des Wassers, von einem Bad im Fluss ist momentan jedoch noch abzuraten. Daran möchte die Initiative SPREE 2011 nun etwas ändern.Innerhalb des Forschungsprojekts entsteht im Berliner Osthafen eine Anlage zur Speicherung von Mischwasser. Indem die Einleitung von Abwässern drastisch reduziert wird, soll die Wasserqualität derart verbessert werden, dass das Baden in der Spree wieder möglich wird. Zwar wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Verschmutzungsquellen beseitigt, doch die Qualität des Spreewassers lässt noch zu wünschen übrig. Dahinter steckt ein bisher als unlösbar geltendes Problem: bei starken Regenfällen läuft die Kanalisation über und es ergießt sich ein Gemisch aus Abwässern und Regenwasser in die Spree. Das passiert etwa 20 bis 30mal im Jahr und hat eine enorme Sauerstoffzehrung zur Folge.
Der Bau herkömmlicher Regenüberlaufbecken ist in Berlin mit allzu hohen Kosten verbunden, so dass schon seit längerem versucht wird, die Einleitungsmengen zu verringern. Versickerungsmulden, Flächenentsiegelung und Dachbegrünungen sind nur einige der Maßnahmen, mit denen in der Vergangenheit versucht wurde, der Wassermassen Herr zu werden. Doch auch ein Pumpwerk, in welchem die Regenfluten beobachtet und teilweise zu Anlagen mit freien Kapazitäten gesteuert wurden, reichte bislang nicht aus, um die Überlaufmengen in ausreichendem Masse zu reduzieren.
Jetzt soll ein Modulsystem in der Spree installiert werden, und zwar unterhalb der Wasseroberfläche und direkt vor den Einleitungsstellen der Kanalisation. Hier soll das Abwasser nach starken Regenfällen aufgenommen und zunächst gespeichert werden. Wenn die Kanalisation nach einigen Stunden wieder frei ist, soll das Wasser zurück gepumpt werden. Das System ist leichter und schneller zu installieren und zudem kostengünstiger als herkömmliche Regenüberlaufbecken. SPREE 2011 wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als "Werkstatt N-Projekt 2011" ausgezeichnet.
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