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GEMÜSE

Zarter Kohlrabi bodenständige Power mit vielen Nährstoffen

Die Gemüsepflanze Kohlrabi gehört der Familie der Kreuzblütengewächse an. Der botanische Name lautet Brassica oleracea L. convar. acephala (DC.) Alef. var. gongylodes L. Da man von dieser Pflanze nur den oberirdisch wachsenden Teil verwendet, wird das Gemüse im Volksmund auch als Oberrübe bezeichnet. Als Herkunftsort wird Nordeuropa vermutet.

Der Kohlrabi ist eine zweijährige Pflanze. Mit der Aussaat im Freiland kann ab April begonnen werden. Für ein optimales Wachstum benötigt die Pflanze einen sonnigen, jedoch nicht zu heißen Standort und viel Feuchtigkeit. Während des Wachstums kann man die Pflanze hin und wieder mit etwas Brennnesseljauche düngen. Die Pflanze besteht aus einem Strunk, der unter der Erde wächst, und einem Markkörper, der sich oberirdisch zu einer Knolle verwächst. An der Knolle bilden sich Blätter. Die Knollen können einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen und rund, oval oder plattrund sein. Die zumeist weißen bis zartgrünen Knollen sind von einer Wachsschicht überzogen. Die Ernte erfolgt spätestens im Herbst.

Der Kohlrabi ist ähnlich wie der Blumenkohl sehr kalorienarm und verfügt über zahlreiche wichtige Nährstoffe. Unter anderem enthält die Knolle Eiweiß, Kalium, Phosphor, Eisen, Natrium, Magnesium, Fett und Kalzium. An Vitaminen sind unter anderem das Provitamin A, die Vitamine B1, B2 und B6 sowie Vitamin C enthalten.

Geschmacklich erinnert der Kohlrabi, der eher nussartig und süßlich schmeckt, wenig an ein Kohlgemüse. Das zarte Gemüse kann roh oder gegart verzehrt werden. Die Zubereitung der Knollen ist sehr einfach. Man kann sie kochen oder dünsten, als Beilage zu Fleischgerichten servieren oder als Einlage von Suppen verwenden. Roh kann man das Gemüse zum Beispiel raspeln und Salaten zufügen. Die Blätter des Kohlrabis lassen sich wie Spinat zubereiten. Allerdings sollte man nur junge Blätter hierzu verwenden. Die Blätter der zarten Knolle sind ernährungsphysiologisch übrigens noch wertvoller als die Knolle selbst. Wegen seines hohen Ballaststoffanteils kann der Kohlrabi zu einer geregelten Verdauung beitragen.

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