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Motten

Vorratsschädlinge - so beugt man vor


Jeder kennt sie, die Vorratsschädlinge, die sich in der Küche und in den Lebensmitteln breitmachen. Es gibt eine große Anzahl an Schädlingen, weit verbreitet sind Mehlmilben, Lebensmittelkäfer oder Dörrobstmotten. Die Insekten verunreinigen die Nahrungsmittel, in dem sie Kot, Urin und Gespinste absetzen. Verzehrt man die befallenen Lebensmittel, kann das zu Darmerkrankungen, Hautkrankheiten oder Allergien führen. Jedes Nahrungsmittel kann von Schädlingen befallen werden. Es passiert nicht selten, dass von Schädlingen befallene Ware einschleppt. Daher sollte man bereits beim Kauf darauf achten, ob eine Packung Fäden oder gar eine kleine Lücke in der Verpackung aufweist.

Mehlmilben sind kaum mit dem freien Auge sichtbar, da sie nur etwa einen halben Millimeter groß sind. Riecht ein Lebensmittel süßlich und schmeckt bitter, könnte es mit Mehlmilben befallen sein. Ist die Verseuchung durch die Milbe groß, so bildet sich ein grauer Schleier. Mehlmilben können Durchfall, Schnupfen und Hautausschlag hervorrufen. Der Brotkäfer ist ein Allesfresser, er ernährt sich von Schokolade, Suppenwürfel und Backwaren. Der Käfer bohrt Löcher, die etwa so groß sind, wie der Kopf einer Stecknadel in die Lebensmittel. Essigfliegen wiederum lieben Bier, Wein, Gemüse, Obst und Essig. Sie sind zwischen 2 und 4 mm groß.

Um sich vor den Schädlingen zu schützen, sollten Lebensmittel, die befallen werden, könnten in luftdichten Gefäßen aufbewahrt werden. Sieht man einen Befall, muss das Lebensmittel entsorgt werden. Aus den luftdichten Behältern können die Schädlinge nicht heraus und damit andere Lebensmittel befallen. Wichtig ist es auch, die Vorratsschränke regelmäßig zu reinigen. Gegen Lebensmittelmotten helfen sogenannte Pheromonfallen. Dabei handelt es sich um einen Karton mit Klebefläche, an dem ein für den Menschen unschädlicher Lockstoff aufgebracht ist. Die Motten fliegen in die Falle und bleiben dort kleben. Generell sollten Lebensmittel kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden. Dadurch wird ein Vermehren der Schädlinge verhindert. Nahrungsmittel, die längere Zeit nicht verwendet wurden, müssen vor der Verwendung auf Schädlinge untersucht werden.

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