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Mineralwasser

Quellwasser und Tafelwasser - der Unterschied

Unter Quellwasser versteht man mineralarmes Wasser, welches direkt am Quellort abgefüllt wird. Die Anforderungen an Quellwasser sind dieselben wie die an Mineralwasser, es stammt aus unterirdischen Wasservorkommen und kann sowohl durch künstliche als auch durch natürlich erschlossene Quellen gewonnen werden. Es gelten für Quellwasser auch dieselben Richtlinien wie für Trinkwasser, im Gegensatz zu natürlichem Mineralwasser jedoch benötigt es keine amtliche Nutzungsgenehmigung.

Eine ursprüngliche Reinheit wird ebenfalls nicht verlangt und es muss auch keine Mindestmenge an Mineralstoffen oder Spurenelementen enthalten. Der Zusatz von Kohlensäure hingegen ist erlaubt, genauso darf dem Wasser aber auch Eisen und Schwefel entzogen werden. Auch Tafelwasser benötigt keine amtliche Nutzungsgenehmigung, es stellt kein natürliches Mineralwasser dar, sondern eine Mischung aus verschiedenen Wasserarten. Hergestellt wird Tafelwasser aus natürlichem Mineralwasser oder aber aus Trinkwasser und darf außerdem noch weitere Zutaten wie Meerwasser enthalten.

Tafelwasser muss im Gegensatz zu Quellwasser nicht am Herstellungsort abgefüllt werden, daher gibt es beispielsweise in Kantinen Zapfanlagen mit Tafelwasser, nicht aber mit Mineralwasser oder Quellwasser. Das bedeutet, dass Tafelwasser zwar sehr wohl gewissen hygienischen Anforderungen gerecht werden muss, aber keine amtliche Kennzeichnung benötigt. Es wird industriell, streng genommen also künstlich, hergestellt und Zusatzstoffe oder auch Kohlensäure beizumischen, ist auch hier erlaubt.

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