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Brot

Frisches Brot aufbewahren

Gar nicht so einfach zu lösen, dieses Problem - während die einen total auf luftdichte Plastikbehälter schwören, die einmal täglich aufgemacht werden müssen, damit das Brot "atmen" kann, empfehlen andere Brotgefäße aus Ton und wieder andere lassen nichts über eine Brotkasten aus Holz kommen. An der Problematik scheiden sich nämlich die Geister. Was ist denn nun am besten für das Brot, worin hält es sich am längsten frisch, wo fängt es am ehesten an zu gammeln? Möglichkeiten, um Brot aufzubewahren, gibt es mehr als genug.

Sie reichen vom einfachen Brotbeutel aus Jute über andere Beutel, die innen über eine Folie verfügen; es gibt Plastikgefäße, Brot-Rollboxen aus Blech, Edelstahl oder Holz, tönerne Gefäße und noch so einiges mehr. Wenn es noch dazu schön aussieht, ist es auch nicht verkehrt; das wichtigste aber an der Brotkiste ist natürlich die Tatsache, wie lange das Brot darin frisch bleibt. Grundsätzlich gilt, dass man helles Brot wie Weißbrot, Baguette und Ciabatta ohnehin nicht lange aufbewahren kann - bereits nach einem Tag sind diese Backwaren nicht mehr so wirklich frisch. Etwas anders hingegen sieht es aus bei Vollkorn- und insbesondere bei Roggenbrot. Aufbewahren sollte man alle Brotsorten idealerweise bei Zimmertemperatur. Die Lagerung im Kühlschrank ist nicht empfehlenswert. Das Brot wird hier schneller trocken, weil die darin enthaltene Feuchtigkeit zu schnell verdunstet. Allerdings würde es dafür im Kühlschrank gerade bei feuchtwarmen Temperaturen weniger schnell schimmeln. Um dem Schimmel vorzubeugen, der leider bei Brot ohne Konservierungsmitteln - und genau das ist ja wünschenswert - immer wieder vorkommt, vorzubeugen, sollte man das Behältnis, in dem das Brot aufbewahrt wird, am besten einmal pro Woche mit Essigwasser auswaschen. Danach, und das ist mindestens genauso wichtig, muss das Gefäß gründlich trocken gerieben werden. Außerdem braucht das Brot tatsächlich Luft, es will also atmen. Eine gänzlich luftdichte Verpackung ist also nicht günstig. Ein Steintopf hingegen, der mit Lüftungslöchern versehen wurde, ist hierfür bestens geeignet. Denn jedes Brot verdunstet nach und nach seine Feuchtigkeit und in einer Papiertüte würde das deutlich zu schnell gehen; in einer Plastiktüte ohne Löcher hingegen könnte die Feuchtigkeit nicht heraus, was wiederum zum Schimmel führt.

Übrigens sind teure Behältnisse nicht immer die besten. In manchen Billigkästen aus Holz schmeckt das Brot, welches darin lag, auch nach Holz und in Plastikbehältern, die nach Chemie riechen, sind Lebensmittel auch nicht ideal aufgehoben. Grundsätzlich jedoch haben Tester herausgefunden, dass das Brot in Plastik- und Tonbehälter wohl am längsten frisch beliebt, nicht aber in jenen aus Holz und Edelstahl. Sicherlich kommt es dabei aber auch auf die Bauart und Machart des Gefäßes an.

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