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Fleisch

Fleisch vom Schaf - beliebt östlichen Mittelmeer

Zugegeben, die Deutschen sind nicht gerade die fleißigsten Konsumenten von Schafsfleisch. Am ehesten genießen sie es noch in Sternerestaurants - wenn "Milchlamm" auf der Karte steht. Das Fleisch stammt dann von Jungtieren, die mindestens acht Wochen und höchstens sechs Monate alt sind. Ihr Fleisch ist besonders hell und zart. Daheim kommt Lamm am liebsten zu Ostern in den Topf. Da Besuche im Sternerestaurant für die meisten Menschen jedoch nicht zum Alltag gehören und Ostern auch nur einmal im Jahr vorkommt, liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen bei deutlich unter einem Kilo im Jahr. Die Tendenz ist jedoch steigend.

Das ist durchaus eine gute Nachricht. Qualitativ hochwertiges Fleisch von Lämmern ist nämlich dank der immer noch vergleichsweise natürlichen Haltung der Tiere sehr wertvoll für den Menschen. Es steckt nicht nur voller Protein und essenziellen Fettsäuren, sondern enthält auch diverse Mineralstoffe und Vitamine. Vor allem Eisen und der Vitamin-B-Komplex verdienen dabei eine besondere Erwähnung. Doch bei nur 180 Kilokalorien pro 100 Gramm magerem Fleisch hat Lamm noch etwas ganz Besonderes zu bieten: Es enthält überdurchschnittlich viel Orotsäure; ein Stoff, der früher auch als "Vitamin B 13" bezeichnet worden ist. Der Orotsäure werden sehr viele positive Eigenschaften nachgesagt, die jedoch noch nicht alle wissenschaftlich bewiesen sind. Dass sie das Immunsystem kräftigt und sich günstig auf Herz und Kreislauf auswirkt, wird inzwischen aber als gesichert betrachtet.

Wenn das nicht Grund genug ist, mal mit Schaf- oder Lammfleisch in der Küche zu experimentieren! Am besten eignen sich dafür Stücke aus dem Rücken, die im Handel als "Lammkarree" oder "Lammlachs" bezeichnet werden. Man kann sie grillen, kurz in der Pfanne braten, im Ofen garen lassen oder auch schmoren. Als geschmackliches Traumpaar gelten Lamm und Rosmarin. Aber auch Salbei, Petersilie und Oregano passen sehr gut dazu.


Wie bei allen anderen Fleischsorten sollte man auch beim Lammfleisch auf die Herkunft achten. Nur so ist gewährleistet, dass das Fleisch tatsächlich all die guten Inhaltsstoffe aufweist, die ihm nachgesagt werden. Ein Zertifikat bietet zudem die größtmögliche Sicherheit vor Belastungen mit Keimen, die immer mal wieder bei importiertem oder unsachgemäß behandeltem Fleisch auftauchen. In Deutschland vergibt zum Beispiel die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch e.V. ihr "WDL"-Siegel für frisches Lammfleisch.

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