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Kochen

Einfrieren - ich hab den Dreh raus

Da sich viele Lebensmittel leider auch im Kühlschrank nur wenige Tage frisch halten, bietet es sich an, diese durch Tiefkühlen zu konservieren. Auch die Nährstoffe und Vitamine sinken Tag für Tag drastisch so dass es besser ist, das eine oder andere Lebensmittel wenn man es nicht sofort verzehren kann, in die Tiefkühltruhe zu stecken. Allerdings gibt es dabei ein paar grundlegende Dinge zu beachten. Je frischer die Ware eingefroren wird desto besser. Denn die Lebensmittel zuerst ein paar Tage im Kühlschrank lagern und dann erst einfrieren ist nicht empfehlenswert. Wichtig ist auch das Vorbereiten, beispielsweise bei Gemüse das Putzen, in Stücke schneiden und dann in ein speziell dafür vorgesehenes Gefäß oder eine luftdichte Tüte packen. Noch besser wäre es jedoch, das Gemüse vor dem Einfrieren zu blanchieren da hierbei der Vitaminverlust begrenzt wird. Je weniger Luft in der Packung ist, desto besser denn sonst könnte so genannter Gefrierbrand entstehen. Das sind gräulich-verfärbt und trockene Stellen, entstanden durch zu viel Sauerstoff. Wer kann, sollte die verwendeten Gefrierbeutel vakuumieren (lassen). Werden jedoch Plastikgefäße randvoll befüllt kann es passieren dass sich der Deckel hebt oder die Dose platzt. Am längsten hält sich in der Tiefkühltruhe Obst mit 9-12 Monaten. Selbst gekochtes, Kräuter, Wurst und Backwaren eher kurz nämlich nur etwa 1-3 Monate. Fleisch und Fisch hält sich ebenfalls etwas länger nämlich ein halbes Jahr bis ein Jahr. Lebensmittel, die tiefgekühlt werden sollen und deren Menge 1kg übersteigt, werden schonender gefroren wenn man die Schocktaste einsetzt, da es hierbei schneller geht. Auftauen hingegen sollte man die Lebensmittel langsam. Also lieber nicht das Gefriergut direkt in die heiße Pfanne geben. Das schadet nämlich dem Geschmack und der Konsistenz. Kräuter friert man am besten ein, indem man sie wäscht, klein hackt und dann in einen Eiswürfelbehälter gibt und mit Wasser auffüllt. Alternativ gehen hier aber auch Gefriertüten. Bei wasserhaltigen Obstsorten ist oft der Fall dass sie nach dem Auftauen matschig werden - beispielsweise Erdbeeren. Besser wäre es daher, diese Obstsorten zu pürieren und das Püree einzufrieren. Himbeeren legt man am besten einzeln auf ein Brett und füllt sie dann in gefrostetem Zustand in ein Gefäß um. Kartoffeln die bereits gekocht wurden verändern oft Geschmack und Konsistenz und sind daher nur eingeschränkt zum Einfrieren zu empfehlen. Pommes oder Reibekuchen die vorfrittiert wurden jedoch können das problemlos. Perfekt zum Einfrieren hingegen sind Fleisch und Fisch. Zum Auftauen jedoch müssen sie in ein Sieb so dass der Saft ablaufen kann und am besten in den Kühlschrank. Ideal wäre es, wenn der Metzger das Fleisch hierzu bereits im Laden einschweißen kann. Erst wenn es komplett aufgetaut ist, darf es gebraten werden und aufgetautes Fleisch sollte man übrigens niemals erneut einfrieren. Bei den Milchprodukten ist die Eignung zum Gefrieren unterschiedlich. Milch, Joghurt und Sahne eignen sich nicht so gut, komplette Eier gar nicht (nur getrennt in Eiweiß und -gelb). Käse jedoch und Butter können problemlos in die Tiefkühltruhe. Wer fertig gekochte Gerichte einfrieren und später in der Mikrowelle auftauen will, sollte wenn möglich nicht alles komplett sondern die Beilagen separat einfrieren. Für fertig bereitete Speisen gilt aber dass sie schnell erhitzt und verzehrt werden sollten - also nicht über einen längeren Zeitraum auftauen wie rohes Fleisch - da sich sonst zu viele Keime bilden könnten.

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