ZURÜCK
Konservierungsmittel

E-Nummern - verschlüsselte Konservierungsmittel

Die in den Fertigprodukten enthaltenen Konservierungsmittel werden mit den E-Nummern bezeichnet. Einige davon sind natürlich, andere wiederum sind synthetisch hergestellt. Die meisten davon sind unbedenklich für die Gesundheit, bei den anderen heißt es jedoch, Vorsicht walten zu lassen. Konservierungsmittel werden eingesetzt, wo sich das Produkt nicht durch Erhitzen oder Kälteeinwirkung haltbar machen lässt. Die Ware muss jedoch vor dem schnellen Verderben geschützt werden. Die Konservierungsstoffe sind dafür verantwortlich, das Wachstum von Bakterien und Mikroorganismen zu hemmen. Dadurch wird die Ware länger haltbar. Gerade für Allergiker ist es wichtig zu wissen, was in den Fertigprodukten enthalten ist, denn manche können Allergien auslösen.

Wer auf Eier allergisch reagiert, sollte Produkte mit dem Konservierungsmittel Lysozym meiden. Dieses wird aus Hühnereiern gewonnen, man erkennt es durch die Ziffer E 1105. Sorbinsäure, erkennbar durch die Aufschrift E 200, wird synthetisch hergestellt und wird für die Konservierung von Margarine, Marmelade, Wein oder Mayonnaise verwendet. Gesundheitlich ist dieses Konservierungsmittel unbedenklich. Erbgutverändernd könnte sich Natriumsorbat auswirken. Ist in einem Produkt die Aufschrift E 201 zu finden, sollte man sehr vorsichtig sein. In Gemüse- und Obstkonserven findet man E 212, das Kaliumbenzoat. Empfindliche Personen können allergisch darauf reagieren.

Ebenfalls in Gemüse- und Obstkonserven aber auch in Salaten und marinierten Fischen ist Calciumbenzoat, das E 213 enthalten. Auch dieses kann allergische Reaktionen hervorrufen. Kopfschmerzen, Übelkeit und auch Asthma kann E 223, Natriumdsulfit auslösen. Enthalten ist der Konservierungsstoff in Kartoffelprodukten, Trockenobst, wie auch in Wein und kandierten Früchten. Zitrusfrüchte und Bananen werden mit Thiabendazol behandelt, um die Haltbarkeit zu verlängern. Die Schalen der mit E 233 behandelten Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet, da es sich bei der Substanz um ein Pestizid handelt. Käse und getrocknete Würste werden mit Natamycin, dem E 235 behandelt. Es ist ein Antibiotikum, daher ist die Gefahr groß, eine Resistenz zu entwickeln. Generell sollte man auf Produkte, die Konservierungsmittel enthalten, verzichten.







Anzeige / SPECIAL
Anzeige / SPECIAL
SPECIALS / Anzeigen
Anzeige / SPECIAL
ANZEIGE
Beliebteste und meistgelesenste Artikel
FACEBOOK
Tags
Partner
ANZEIGE
�BER UNS KONTAKT HAFTUNGSAUSSCHLUSS DATENSCHUTZ IMPRESSUM NUTZUNGSBASIERTE ONLINE-WERBUNG